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Zweiter Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes NRW

Der Bund Deutscher Forstleute (BDF) Landesverband Landesverband Nordrhein-Westfalen hat eine Stellungnahme zum zweiten Entwurf des Landesnaturschutzgesetzes Nordrhein-Westfalen zur Anhörung am 30. Mai im Landtag abgegeben. Das zur Stellungnahme vorgelegte Landesnaturschutzgesetz wird vom BDF NRW nach wie vor kritisch gesehen, bzw. teilweise abgelehnt.

Auch die Überarbeitung des Gesetzes führt nicht zu einem stärkeren Miteinander des Gesetzgebers mit den Landnutzern und Wirtschaftenden. Das Gesetz scheint vielmehr der Idee des proaktiven Staates zu folgen. Der BDF steht einem solchen Staatsverständnis eher kritisch gegenüber.
Dieses Gesetz verpasst eindeutig die Chance mehr Arten-und Naturschutz im bebauten Raum durchsetzen zu können. Gerade dort sieht der BDF aber erhebliches Potenzial zur Optimierung der vielfältigen Ökosystemleistungen zum Wohle der Bevölkerung in NRW.
Die Biodiversitätsstrategie des Landes in Verbindung mit der dort inkludierten Flächenstilllegung sieht der BDF nach wie vor kritisch. Richtig sind die genannten Ziele mehr Artenschutz und Biodiversität erreichen zu wollen. Allerdings erscheint der Weg dorthin zumindest im Wald dem BDF ein Irrweg zu sein, der einer naturwissenschaftlichen Prüfung nicht standhalten kann. Der Schutzzweck „Wildnis“ ist völlig unbestimmt und damit nicht objektivierbar. Für den Landesbetrieb Wald und Holz stellt die Stilllegung ein hohes finanzielles Risiko dar.
Besonders hingewiesen wird darauf, dass der BDF seine Stellungnahme zum Fahrradfahren und Reiten erweitert bzw. neue Problemstellungen anspricht.
Zu den Paragrafen im Einzelnen siehe www.bdf-nrw.de.
 

Die Stellungnahme des BDF zum Herunterladen

 
BDF Landesverband Nordrhein-Westfalen

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