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Die zusätzlichen Millionen Finanzhilfe zum Aufbau des Waldes hat Sachsenforst dringend nötig.

Zusätzliche Mittel für Sachsenforst helfen dem Wald

Sachsens Landtag hat am 10. Juni entschieden, das Sondervermögen für den Staatsbetrieb Sachsenforst um 52 Mio. € zu erhöhen. Die zusätzlichen Mittel sind erforderlich, damit der Staatsbetrieb die Bewirtschaftung des Staatswaldes sowie seine Leistungen für den Privat- und Körperschaftswald erbringen kann.

Angesichts des enorm hohen Aufwandes bei der Beseitigung von Borkenkäferschäden und für die Wiederaufforstung sowie der deutlich gesunkenen Erlöse aus dem Holzverkauf ist die zusätzliche Finanzhilfe nötig geworden. Daher wird für den Staatsbetrieb Sachsenforst zusätzlich 52 Mio. € durch den Landtag zur Verfügung gestellt. Das sächsische Kabinett hatte sich Ende Januar auf der Kabinettsklausur über das Paket für Sachsenforst verständigt.

Ohne Hilfe kaum nachhaltige Waldbewirtschaftung möglich

Sachsens Forstminister Wolfram Günther betonte: „Ich bin dem Landtag dankbar, dass er dem Sachsenforst die weitere Hilfe gewährt. Verheerende Schäden durch Stürme, Dürre und Borkenkäfer auch in Folge des Klimawandels sowie die seit 2017 um rund 50 % gesunkenen Holzpreise sind der Hintergrund für die Entscheidung, den Betrieb finanziell zu stützen. Schließlich ist der Freistaat als Waldeigentümer von knapp 40 % der sächsischen Waldfläche zu einer nachhaltigen und vorbildlichen Waldwirtschaft verpflichtet. Gleichzeitig profitieren auch die Eigentümer von Privat- und Körperschaftswald von einem funktionierenden Sachsenforst, zum Beispiel durch technische Hilfe und flächendeckende Beratung.“

Bei der Gelegenheit verwies der Minister auch auf die Förderung von Waldschutzmaßnahmen und Waldumbau außerhalb des Staatswalds. „Wir fördern Waldbesitzer in diesem Jahr mit 10 Mio. € beim Waldschutz und bei der Wiederbewaldung. Außerdem stehen für den Zeitraum von 2021 bis 2023 weitere 28 Mio. € für diese Maßnahmen zur Verfügung“, so Günther weiter. Die Aufstockung um 51,927 Mio. € dient u. a. dazu, den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten, die Borkenkäferschäden zu beseitigen, private und körperschaftliche Waldbesitzer zu beraten, die Förderung des Privat- und Körperschaftswaldes durchzuführen, die forstliche Berufsausbildung zu organisieren sowie Waldmonitoring und Forschung sicherzustellen. Zudem stehen 2 Mio. € für erweiterte technische Hilfe bei der Borkenkäferbekämpfung in ausgewiesenen Vorranggebieten im Privatwald zur Verfügung.

Quelle: Sachsenforst

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