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Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal: 2011 war ein Rekordjahr

Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal erfolgreich

War die Zellstoffindustrie 2009 noch überproportional von den Krisenauswirkungen derWeltfinanz- und Wirtschaftskrise betroffen, stellte sich im Jahr 2010 eine sukzessive Erholung ein. Dementsprechend präsentierte sich 2010 für die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal GmbH (ZPR) als ein insgesamt gutes und erfolgreiches Geschäftsjahr.

Produktionsseitig wurde 2010 mit 324195 t Zellstoff das drittbeste Jahr in der Geschichte von Rosenthal erreicht; lediglich in den Jahren 2007 und 2008 konnten höhere Produktionsmengen erzielt werden (2007: 326838 t, 2008: 328693 t). Der Rohstoffbedarf an Holz betrug 1,7 Mio. Fm. Die Produktion von Bioenergie lag im Jahr 2010 bei 324708 MWh. Von der gesamten Elektroenergie wurden 123318 MWh verkauft.

Der Vertrieb folgte der Produktion; die Auftragslage im gesamten Jahr war sehr gut. Ingesamt wurde im Jahr 2010 eine Gesamtmenge von 323355 t Zellstoff abgesetzt. Durch die guten Zellstoffpreise wurde 2010 der höchste Umsatz in Euro in der Geschichte Rosenthals erzielt; erstmals über 200 Mio. €. Im Einzelnen setzt sich dieser Umsatz wie folgt zusammen: Umsatz Zellstoff rd. 193,8 Mio. €, Umsatz Bioenergie rd. 11 Mio. €, Umsatz insgesamt 204,8 Mio. €.

Verglichen mit dem Vorjahr, blieb der Personalstand mit 367 Mitarbeitern zum Jahresende 2010 weitgehend unverändert (Jahresende 2009: 368 Mitarbeiter). Die bisherige positive Strategie zur Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen wurde für drei weitere Jahre festgeschrieben.

2010 wurde auch der Grundstein für zukunftsweisende Investitionen in die Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal gelegt. Der tatsächliche Investitionsaufwand für strategische und logistische Investitionen belief sich in Summe auf rd. 4,7 Mio. €. Mit diesen Mitteln wurde neben der Erweiterung der Hackerei auch mit dem Neubau eines modernen Holzmessergebäudes begonnen.

Im Frühjahr 2010 ist mit der Genehmigung durch die Mercer-Konzernleitung auch der Startschuss für die geplante Erweiterung des Betriebsteiles „Laugenlinie“ auf eine Kapazität, die 350.000 Jahrestonnen Zellstoffproduktion entspricht, gefallen. Sie stellt zusätzlich einen großen Schritt in Richtung Weiterentwicklung der Fabrik und Bekennung zum Standort Rosenthal dar.

ZPR

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