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Zahlreiche Waldflächen im Ruhrgebiet bleiben gesperrt

Zahlreiche Waldflächen im Ruhrgebiet bleiben gesperrt

Das Betreten etlicher vom Sturmtief „Ela“ betroffenen Waldflächen ist immer noch mit stark erhöhten Gefahren verbunden. Aus diesem Grund muss das Regionalforstamt Ruhrgebiet von Wald und Holz NRW, diese Flächen weiterhin sperren. Dazu tritt am Dienstag, den 8.7.2014, ab 00:00 Uhr eine neue Verordnung in Kraft, die die ablaufende Waldsperrung vom 16.6.2014 ersetzt.
Waldsperrung zunächst bis zum 1.9.2014
Betroffen von dieser Waldsperrung sind unter anderem Wälder im Bereich Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen. Weitere Gemeinden sowie Ausnahmen zu den Waldsperrungen enthält die „Ordnungsbehördlichen Verordnung“. Das Verbot gilt zunächst bis zum 1.9.2014, 24:00 Uhr.
Da das freie Betretungsrecht der Wälder für viele Bürger von großer Bedeutung ist, wird die Sperrung auf das Notwendigste reduziert.
Waldbesitzer können bei ihrem zuständigen Regionalforstamt die Sperrung weiterer Waldflächen beantragen, wenn auch dort Gefahr für Leib und Leben als Folge des Sturms besteht. Andereseits besteht die Möglichkeit, einzelne Waldgebiete auf Antrag von der Waldsperrung zu befreien.
Nach Einschätzung des Regionalforstamtes wird es bis Herbst 2014 dauern, bis der überwiegende Teil des Sturmholzes aufgearbeitet ist.
Auch ohne sichtbare Absperrung wirksam!
Übrigens bedeutet eine behördliche Waldsperrung nicht unbedingt eine Absperrung der Waldwege vor Ort. Auch ohne sichtbare Absperrung ist die aktuelle behördliche Verordnung wirksam.
Wald und Holz NRW weist ausdrücklich darauf hin, dass in den von „Ela“ betroffenen Regionen, auch in nicht gesperrten Waldflächen die Gefahren durch herunterfallende Äste oder umstürzende Bäume deutlich erhöht sein können. Waldbesucher sollten deshalb aufmerksam bleiben und Waldgebiete meiden, die offensichtlich stark vom Sturm getroffen wurden.
Da es im Wald keine generelle Verkehrssicherung gibt, geschieht das Betreten des Waldes in der Regel auf eigene Gefahr. Waldtypische Gefahren sind nie auzuschließen und können in allen Waldgebieten auch bei ruhigem Wetter auftreten. Dazu gehören beispielsweise auch herabfallende Äste, abgestorbene Bäume die umkippen oder durchbrechen können, oder Bäume, die schräg stehen und umkippen können.
Wald und Holz NRW

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