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Zahlreiche Veranstaltungen in Hessen zum Internationalen Jahr der Wälder

Der hessische Wald schafft Erholung, bietet Lebensraum für Tiere und Pflanzen und sichert zahlreiche Arbeitsplätze. „In der Holzwirtschaft arbeiten rund 57.000 Menschen in 11.000 Unternehmen. Das ist eine stattliche Zahl. Sie wird nur von der Anzahl derer übertroffen, die tagtäglich den Wald und die Natur nutzen, um sich zu erholen und Kraft zu schöpfen“, sagte die hessische Umweltministerin Lucia Puttrich am 12. Februar in Ulrichstein-Kölzenhain (Vogelsbergkreis) zum Auftakt des Internationalen Jahres der Wälder. „Die hessischen Aktivitäten sollen helfen, den Wald als faszinierenden Naturraum und lebendigen Wirtschaftszweig erfahrbar zu machen“, so Puttrich.

Eine ganze Reihe an Veranstaltungen findet in Hessen anlässlich des Internationalen Jahrs der Wälder statt. „Wir zeigen wie Fortwirtschaft funktioniert, wir holen Kulturelles in den Wald und laden dazu ein, den Wald und seine Bewohner neu zu entdecken“, machte die Ministerin Lust auf ein spannendes Wald-Jahr in Hessen. Einen ersten Vorgeschmack erhielten die Teilnehmer der Winterwanderung rund um das Jugendwaldheim Petershainer Hof.

„In Hessen werden jährlich rund 5,5 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen und in der Holzwirtschaft wie beispielsweise in Schreinereien und der Spielwarenindustrie sowie der Energieerzeugung und beim Hausbau verwendet“, sagte die Ministerin. Die hessischen Wälder lieferten mit dem Rohstoff Holz so eine wichtige Einnahmequelle für viele Regionen.

Sie machte deutlich, dass Wälder eine wichtige Aufgabe für den Schutz der Natur und der Umwelt erfüllen. Eine nachhaltige Waldnutzung sei daher wichtig, um den Wald auch künftigen Generationen zu erhalten. „Wir sind das waldreichste Bundesland. Und das sollten wir uns erhalten“, betonte Puttrich. Deswegen beteilige sich die Hessische Landesregierung mit einer Reihe an Veranstaltungen am Internationalen Jahr der Wälder – von Exkursionen und Ausstellungen hin bis zur Waldlesung. „Nur wenn wir der Bevölkerung verdeutlichen, was der Wald leistet, erreichen wir einen sorgsamen Umgang“, sagte Puttrich.

Die Vereinten Nationen haben im Dezember 2006 das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt, um auf die Bedeutung des Waldes hinzuweisen. Wälder und eine nachhaltige Waldbewirtschaftung können maßgeblich zur nachhaltigen Entwicklung, zur Armutsbeseitigung und zur Erreichung der international vereinbarten Entwicklungsziele beitragen. Ziel sei es, so die Ministerin, das Bild des Waldes neu zeichnen und die „Spuren“ des Waldes im Alltag sichtbar zu machen.

Nähere Informationen zum Internationalen Jahr der Wälder gibt es bei den Forstämtern und unter www.wald2011.de.

HMUELV

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