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Dialog zwischen Holzindustrie und Mitgliedern des Europaparlaments

Dialog zwischen Holzindustrie und Mitgliedern des Europaparlaments

Der Holz verarbeitende Sektor in Europa ist eine Industrie mit europäischer Tradition, die Arbeitsplätze schafft und moderne Lösungen für Umwelt- und Klimaherausforderungen bietet.
Vom 22. bis 26. September wird die „Woodbox“ auf dem Place du Luxembourg vor dem europäischen Parlament stehen.
Die europäische Holzindustrie lädt alle Mitglieder des Europaparlaments sowie Besucher zu einem „Spaziergang durch den Wald“ ein. Dabei können die reiche Geschichte und die modernen Wachstumspotentiale von Europas fünftgrößter herstellender Industrie entdeckt werden, die 218 Mrd. € zur europäischen Wirtschaft beiträgt und 2,1 Millionen Arbeitsplätze insbesondere in ländlichen Gegenden schafft.
Holzsektor kann zur Entwicklung der europäischen Wirtschaft beitragen
Die mobile Ausstellung Woodbox, die die Argumente für urbanen Holzbau veranschaulicht, machte bereits in Mailand, Ljubljana, Bratislava und Klagenfurt Station, bevor sie nun nach Brüssel kommt.
Der europäische Verband der Holz verarbeitenden Industrien (CEI-Bois), der europäische Verband der Sägeindustrie (EOS) und der europäische Verband der Plattenindustrie (EPF) veranstalten zwei Tage lang Seminare und Konferenzen am Place du Luxembourg und im Europaparlament. Die Präsentationen legen den Schwerpunkt auf das Potenzial der Holzindustrie in Europa, um deren Wachstum anzukurbeln. Parlamentsmitgliedern soll bewusst gemacht werden, wie groß der Einfluss der Politik auf eine florierende Holzwirtschaft ist.
Argumente für die Unterstützung von vermehrter Holznutzung sind leicht zu finden. Eine vierprozentige Steigerung der jährlichen Rundholzverarbeitung in der EU würde der Wirtschaft 2,35 Mrd. € jedes Jahr einbringen und 80000 Arbeitsplätze schaffen. Zudem sind in der Holzindustrie Umweltschutz und ökonomisches Wachstum keine Gegensätze: Holznutzung ist ein nachhaltiger und effektiver Weg, um Kohlendioxid in der Atmosphäre zu verringern: 1 m³ Holz speichert eine 1 t Kohlendioxid. So lange Holz verwendet, wiederverwendet und recycelt wird schließt es das Kohlendioxid ein.
Ziel des wieder aufgefrischten Dialogs zwischen der Holzindustrie und den Mitgliedern des EU-Parlaments ist es, einen Handlungs- und Prioritätenplan zu entwickeln, damit sich der Holzsektor weiter entwickeln und zur europäischen Wirtschaft beitragen kann. Ein Austausch zwischen Entscheidungsträgern und Industrievertretern wird im Rahmen des „Club du bois“ stattfinden, ein Forum , dass Stakeholder zusammen bringt, die an die Holzindustrie glauben und die die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors weiter vorantreiben möchten.
Während der „Wood Action Days“ wird ein Manifest der Holz verarbeitenden Industrien veröffentlicht, das die Grundlage für die Zusammenarbeit in den nächsten fünf Jahren darstellen soll.
CEI-Bois/EPF/EOS

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