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Wo gehobelt wird

Wo gehobelt wird, nutzt man auch die Späne

Der diesjährige Schwerpunkt am Internationalen Tag der Wälder (21. März) ist „Energie“. Aus diesem Anlass betont der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband (DeSH) noch einmal die besonders ressourceneffiziente Nutzung von Holz in den Sägewerken.

Aus dem Holz entsteht nicht nur klimafreundliches Baumaterial, sondern aus den Sägenebenprodukten wird zudem Wärme und Strom erzeugt.
In welchen Dimensionen dies in Deutschland möglich ist, zeigt die Tatsache, dass die zehn größten Sägewerke mit 112 Megawatt Strom aus fester Biomasse mehr Strom ins öffentliche Netz einspeisen als die fünf kleinsten Atomkraftwerke.
Ein Kubikmeter Holz speichert etwa eine Tonne Kohlenstoffdioxid und ausreichend Energie, um 15.000 Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Diese Energie lässt sich in einem effizienten Ressourcenkreislauf optimal nutzen: Was in der Holzindustrie nicht zu Baumaterial verarbeitet werden kann, dient vor Ort entweder direkt der Trocknung des frisch geschnittenen Holzes, oder wird als Strom genutzt bzw. ins öffentliche Netz eingespeist.
Klimaschutz durch das Ersetzen fossiler Brennstoffe
Energie aus Holz ist nicht nur Motor von Wertschöpfung und Beschäftigung im ländlichen Raum, sondern auch der Schlüssel zu einer nachhaltigen und regionalen Kohlendioxid-Minderung. Denn wer Strom und Wärme aus Biomasse nutzt, ersetzt damit fossile Energieträger wie Öl oder Gas.
Bundesregierung konterkariert Ressourceneffizienz
Um auch weiterhin ihren Beitrag zum Klimaschutz und der Ressourceneffizienz leisten zu können, ist die Branche jedoch auf verlässliche und umsetzbare Rahmenbedingungen angewiesen. „Eine rein nationale extreme Verschärfung der Emissionsgrenzwerte der europäischen Richtlinie für mittelgroße Feuerungsanlagen würde die effektive Nutzung des Energieträgers Holz in Deutschland faktisch unmöglich machen“, so Julia Möbus, Referentin Energie beim Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband. „Die Verlierer einer solchen Entwicklung wären nicht nur Klimaschutz, Ressourceneffizienz sondern auch die lokale Wertschöpfung im Cluster Forst und Holz.“
Ein Video der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen informiert zum Internationalen Tag des Waldes.
Der Deutsche Säge- und Holzindustrie – Bundesverband (DeSH) vertritt die Interessen der deutschen Säge- und Holzindustrie auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Der DeSH engagiert sich für eine umweltverträgliche und wertschöpfende Nutzung des Werkstoffs und Bioenergieträgers Holz.
DeSH

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