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Wissenschaftler empfehlen: Pellets statt Scheitholz

Wissenschaftler empfehlen: Pellets statt Scheitholz

Die Feinstaubbelastung in Deutschland sinkt. Aber, so auch das Ergebnis einer Studie der Universität Stuttgart, in vielen Kommunen werden nach wie vor die vorgeschriebenen Grenzwerte überschritten, insbesondere auch in großen Städten.
Stuttgart gilt unter den Wissenschaftlern als Feinstaub-Hauptstadt, wurde in der ARD-Sendung W wie Wissen (9.6.2013) berichtet. Weiter heißt es, dass Hauptverursacher der Autoverkehr mit seinen Abgasen sei. Oft unterschätzt werde aber auch das gemütliche Kaminfeuer. Weitere Feinstaubbelastungen kämen aus der Tiermast. Beim Ausbringen der Gülle entweichen riesige Mengen Ammoniak, die mit Stick- und Schwefeloxiden zu Feinstaub reagieren.
 
Die Wissenschaftler haben 75 Maßnahmen zur Reduzierung des Feinstaubanteils in der Luft überprüft.
 
Dazu zählen eine weitere Verschärfung der Abgasgrenzwerte im Straßenverkehr, ein Eindämmen der Gülle-Düngung und eine Umstellung von Scheitholzfeuerungen auf Pellets. Denn: „Pelletheizungen emittieren deutlich weniger Feinstaub als Scheitholzfeuerungen“, sagt German Pellets-Sprecherin Claudia Röhr.

Die Studie belege noch einmal, dass die häufig geführte Feinstaubdiskussion bei der Holzverbrennung differenziert betrachtet werden muss. „Moderne Pelletheizungen und Pelletöfen liegen beim Staubausstoß deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Normwerten“, so Röhr.

Die Wissenschaftler aus Stuttgart kommen zu dem Schluss, dass weitere Maßnahmen zur Reduzierung der Feinstaubbelastung in Deutschland ergriffen werden müssen.

German Pellets

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