Wald und Holz NRW beschreibt, dass das Artensterben neben dem Klimawandel aktuell die größte Herausforderung sei. Dem möchte der Landesforstbetrieb entgegenwirken. Uhu, Schwarzstorch, Kolkrabe und Biber seien bereits in die Wälder NRWs zurückgekehrt. In Hardehausen leben sogar Wisente und fördern viele andere Arten.
Größtes Säugetier im deutschen Wald fördert kleinste Insekten
Wisente, auch als Europäischer Bison bekannt, sind große wildlebende Rinder, die in Deutschland heimisch, aber ausgestorben waren. Nur in Tierparks hatten sie überlebt. Ein weltweites Zuchtprogramm, an dem sich auch Wald und Holz NRW beteiligt, soll die Wisente schützen. Im Wisentgehege Hardehausen können die Tiere auf 170 ha durch Wälder und über Wiesen streifen. Berg- und Flachlandwisente bewohnen darauf separate Gehege.
Das Gehege habe sich damit in den letzten 65 Jahren, in denen die Wisente dort wohnen, zu einem vielfältigen Lebensraum entwickelt. Es wurden sogar Arten entdeckt, die an urwaldartige Strukturen angepasst sind. Darunter der Schwarzbraune Kurzschröter (Aesalus scarabaeoides), eine seltene Käferart, die in Deutschland vom Aussterben bedroht ist.
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