Waldbau

Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen mithilfe von Mutterstöcken

Bearbeitet von Martin Steinfath

Aus der Notwenigkeit des Lawinenschutzes und der Hangsicherung in den Gebirgslagen entstand die Methode, Fichtenwurzelstöcke bis zu einer Höhe von bis zu 1 m auf Freiflächen an Hängen zu belassen, die als Folge von Kalamitäten entstanden waren. Bei der Wiederbewaldung erwiesen sich die Achseln dieser Wurzelstöcke als ideale Pflanzplätze, ist in AFZ-DerWald 10 2021 zu lesen.

Die Stockachselpflanzung ist auch heute ein vielversprechender Ansatz, um mit geringen Pflanzenzahlen Schadflächen effektiv und kostengünstig wieder zu bestocken. In Hochgebirgslagen und Hangwäldern spielte mechanischer Schutz gegen Schnee und Schneebewegungen schon immer eine sehr große Rolle. Hier entstand die Methode der Stockachselpflanzung ursprünglich, bei der man sich dieser „Mutterstöcke“ bedient, um den frisch gepflanzten Jungpflanzen möglichst optimale Anwuchsbedingungen und mechanischen Schutz zu bieten, führen die Autoren Lydia Schulze, Oliver Wagemann in AFZ-DerWald 10 2021 aus.

In dem Artikel wird ein Praxisbeispiel vorgestellt, bei dem trockene Fichtenstöcke in einer Höhe von 2 bis 2,5 m auf der Fläche belassen werden. Es stellte sich heraus, dass mit geringen Ressourcen an Pflanzen und finanziellen Mitteln eine Wiederbewaldung initiiirt werden kann.

Wenn Sie detailliertere Informationen dazu wünschen, finden Sie hierzu einen Artikel in der digitalen Ausgabe von AFZ-DerWald.