Holzverkauf und Holzpreise

Wieder weniger Buchenschnittholz exportiert

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Der seit 2018 bestehende Abwärtstrend der deutschen Ausfuhren von Buchenschnittholz setzte sich 2020 deutlich fort. Gegenüber dem Vorjahr ging die Exportmenge um 8 % auf 485.000 m³ zurück.

Größter Abnehmer war nach wie vor China, wohin mit 143.000 m³ fast ein Drittel der Exporte gingen, dennoch sank die Menge um 6 %. Auch die Lieferungen in die USA gingen leicht um 0,4 % zurück, die USA bleibt mit 66.000 m³ zweitwichtigster Abnehmer.

6 % weniger nach China

Spürbare bis kräftige Steigerungen der Liefermengen gab es dagegen bei Polen (+0,6 %, 47.000 m³) Mexico (+5 %, 47.000 m³) und Vietnam (+18 %, 23.000 m³). beziehungsweise 44.000 m³. Die Lieferungen nach Frankreich, Indien, Belgien, Italien und Großbritannien gingen dagegen deutlich bis kräftig zurück.

Einfuhren sanken stärker als Exporte

Die Einfuhr von Buchenschnittholz ist im Betrachtungszeitraum deutlich um 22 % auf 17.000 m³ gesunken. Ursache sind starke Rückgänge um 22-49 % bei allen größeren Lieferanten wie Österreich, Frankreich, Polen und Bosnien/Herzegowina.

Quelle: HMI/Destatis