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Gesamtkosten moderner Heizsysteme nach Berechnungen der Stiftung Warentest DEPI / Stiftung Warentest

Wie teuer ist das Heizen mit Pellets?

Laut einer Pressemitteilung der Informations-und Beratungseinrichtung der österreichischen Mineralölwirtschaft (IWO) ist Wärme aus Holzpellets am teuersten.In der Studie, die pünktlich zum Beginn der Heizsaison veröffentlicht wurde, werden die Vollkosten auf die normale Nutzungsdauer einer Heizanlage von 15 Jahren kalkuliert. Die Öl-Lobbyisten legen allerdings horrende Anschaffungskosten für Pelletanlagen von pauschal 21 000 € zugrunde, während eine Ölheizung nur mit 9 100 € veranschlagt wird. Fördermittel lässt man gänzlich außer acht. So kommt man trotz niedrigerer Pelletpreise in Österreich auf jährliche Heizkosten von 3 100 €. Die fossile Konkurrenz Öl und Gas landen zusammen mit Scheitholz auf rund 2 500 €.Die deutsche Stiftung Warentest kam im vergangenen Sommer bei fast derselben Relation der Brennstoffpreise, wie wir sie aktuell vorfinden, zu einem völlig anderen Ergebnis: Wie man aus untenstehender Grafik ersehen kann, landet Erdöl sowohl beim ungedämmten, wie auch beim modernisierten Haus auf dem letzten Platz. Die Pellets haben im Falle des hohen Wärmeverbrauchs von 144 kWh/m2 die Nase vorne, während im Niedrigenergiehaus mit 47 kWh/m2 der Gas-Brennwertkessel noch ein klein wenig günstiger arbeitet.

Heinrich Höllerl
Riet van Berge (l.) und Robert Wellink Foto: O. Gabriel Gesamtkosten moderner Heizsysteme nach Berechnungen der Stiftung Warentest DEPI / Stiftung Warentest Harvester ProSilva 910 mit Raupenlaufwerk ?? Foto: O. Gabriel

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