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Wie geht es dem Wald in Niedersachsen?

Wie geht es dem Wald in Niedersachsen?

Der Gesundheitszustand der Bäume in den Niedersächsischen Wäldern wird landesweit in der Zeit vom 20. Juli bis zum 18. August untersucht. Vier Aufnahmeteams der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt (NW-FVA) sind in den Wäldern Niedersachsens unterwegs und beobachten an insgesamt 303 Kontrollpunkten den aktuellen Gesundheitszustand. Rund 122 Stichprobenpunkte liegen allein im Wald der Niedersächsischen Landesforsten.

An jedem der Aufnahmepunkte wird der Kronenzustand von 24 Bäumen anhand einer bundesweit einheitlichen Skala beurteilt. Insgesamt werden über die repräsentative Stichprobe 7.200 Bäume hinsichtlich ihrer Vitalität überprüft. Die Ergebnisse lassen dann Rückschlüsse für den Zustand des gesamten Waldes (ca. 1,2 Millionen Hektar) in Niedersachsen zu.

Diese Art der Waldzustandserhebung findet in diesem Jahr zum 33. Mal statt. Seit 1984 werden die Wälder in Deutschland jährlich überprüft. Neben einer rein visuellen Beurteilung werden an einzelnen Punkten mithilfe von Baumsteigern Blattproben aus den Baumwipfeln genommen und auf ihre Inhaltsstoffe untersucht.

Die in den Niedersächsischen Wäldern untersuchten Baumarten sind nach den Ergebnissen des Vorjahres überwiegend in gutem Zustand und vital. Der Anteil stark geschädigter oder abgestorbener Bäume stagniert seit Jahren auf sehr geringem Niveau. Insbesondere wegen des Klimawandels und seiner Folgen ist eine kontinuierliche Beobachtung unserer Wälder unerlässlich. Nur durch lange Zeitreihen ist die Entwicklung des Gesundheitszustandes unserer Waldökosysteme erkennbar. Der niedersächsische Waldzustandsbericht 2017 wird voraussichtlich im Dezember 2017 von der NW-FVA veröffentlicht.

NLF

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