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West-Nil-Virus bei Habicht in Sachsen festgestellt

West-Nil-Virus bei einem Habicht in Sachsen festgestellt

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz informiert, dass bei einem in Bad Düben (Landkreis Nordsachsen) gehaltenen Habicht am 19. September 2018 erstmals das West-Nil-Virus im Freistaat Sachsen festgestellt wurde.

Das West-Nil-Virus wird zumeist durch Mücken übertragen. Hauptsächlich tritt das Virus bei Vögeln auf, aber auch andere Tiere, wie zum Beispiel Pferde können erkranken. Mit der Krankheit können sich auch Menschen anstecken. Es ist bisher noch kein in Deutschland erworbener Fall von West-Nil-Fieber (WNF) beim Menschen bekannt geworden.

Beim Menschen verläuft die Infektion überwiegend ohne Beschwerden. Bei etwa 20 % zeigen sich leichte Krankheitssymptome wie Fieber und grippeähnliche Erscheinungen. In Einzelfällen – insbesondere bei älteren Patienten mit Vorerkrankungen – kann allerdings auch ein schwerer Krankheitsverlauf auftreten und in seltenen Fällen kann diese Erkrankung tödlich enden.

Bisher traten in diesem Jahr zwei Fälle von West-Nil-Infektionen bei Vögeln in Sachsen-Anhalt und ein Fall bei einem Vogel in Bayern auf.

Generell sollten in der Natur verendete Tiere nicht berührt werden, weil hier ein Ansteckungsrisiko bestehen kann.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Friedrich-Loeffler-Institutes und des Robert-Koch-Institutes.

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

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