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Wertholzversteigerung in Mecklenburg-Vorpommern

Wertholzversteigerung in Mecklenburg-Vorpommern

Den Spitzenwert bei der 22. Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Schwerin-Mueß erzielte eine Stieleiche aus dem Forstamt Dargun mit 1380 EUR/Fm. Den Stamm ersteigerte ein Furnierwerk aus Bayern. Beim diesjährigen Meistgebotstermin wurde mit 637 Fm Laubwertholz von 9 Baumarten die fast gesamte Angebotsmenge verkauft. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von insgesamt etwa 264 000 EUR.
Insgesamt 14 Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels der gesamten Bundesrepublik und des Auslands erhielten Zuschläge. Aus dem benachbarten Ausland beteiligten sich ein polnisches und ein dänisches Furnier- und Sägewerk an der Auktion.
Als Renner in diesem Jahr erwies sich erneut die Eiche. Sie wurde sehr gut beboten. Die Stieleiche aus dem Forstamt Dargun hat einen Festgehalt von 4,74 Fm und so insgesamt stattliche 6 541 EUR ein. Auch der Durchschnittspreis der Eiche lag mit 640 EUR/Fm deutlich über dem Durchschnittspreis aller Baumarten von 415 EUR/Fm. Erfreulich war für die Anbieter wiederum das Ergebnis der Esche. Mit 223 EUR/Fm konnte der vorjährige Durchschnittspreis fast wieder erreicht werden.
Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten brachten beachtliche Preise für die Anbieter. So wurde zum Beispiel eine Ulme für 800 EUR/Fm verkauft. Das ist der neue Landesrekord für diese Baumart. Der bisherige lag bei 516 EUR/Fm. Desweiteren wurde eine Schwarznuss verkauft aus den Forstamt Gädebehn für 500 EUR/Fm.
Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter beteiligten sich 21 kommunale und private Waldbesitzer mit Werthölzern am diesjährigen Meistgebotstermin. Unter ihnen befanden sich die Universität Greifswald sowie die Städte Rostock, Demmin und Stavenhagen.
Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Landesforst Mecklenburg-Vorpommern

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