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Wertholzversteigerung in Mecklenburg-Vorpommern

Den Spitzenwert bei der 28. Wertholzversteigerung des Landes Mecklenburg-Vorpommern am 24. Januar in Linstow erzielte eine Eiche aus dem Forstamt Dargun mit 1.710 €/Fm. Den Stamm ersteigerte ein Händler aus Hessen.

Insgesamt wurden bei dem diesjährigen Meistgebotstermin 951 Fm Wertholz von 12 Baumarten versteigert. Die gesamte Angebotsmenge konnte nahezu vollständig verkauft werden. Die beteiligten Waldbesitzer des Landes erzielten einen Erlös von insgesamt etwa 497.000 €.

Zehn Unternehmen aus der Furnier- und Sägeindustrie sowie des Holzhandels aus sieben Bundesländern erhielten Zuschläge.

Eiche aus Dargun erzielt Spitzenwert

Als Renner bei der diesjährigen Versteigerung erwies sich erneut die Eiche. Sie wurde sehr gut beboten. Der teuerste Eichenstamm kam mit 1.710 €/Fm aus dem Forstamt Dargun. Bei einem Festgehalt von 5,32 Fm brachte der Stamm insgesamt stattliche 9.097 € ein. Auch der Durchschnittspreis der Eiche lag mit 586 €/Fm deutlich über den Durchschnittspreis aller Baumarten von 527 €/Fm.

Aber auch einzelne Stämme anderer Baumarten brachten gute Preise für die Anbieter. So wurde zum Beispiel eine Esche für 340 €/Fm und eine Ulme für 560 €/Fm verkauft. Der angebotene Mammutbaum (Chinesisches Rotholz) aus dem Forstamt Gädebehn wurde mit 310 €/Fm von einer Holzmanufaktur aus Mecklenburg-Vorpommern ersteigert.

Die an der Versteigerung beteiligten Waldbesitzer waren mit dem Ergebnis insgesamt sehr zufrieden/zufrieden. „Die Ergebnisse zeigen, dass sich erstklassige Qualität weiterhin gut verkaufen lässt“, so Minister Dr. Backhaus. Neben der Landesforstanstalt als Hauptanbieter (58 % der Menge) beteiligten sich 18 kommunale und private Waldbesitzer des Landes an der Versteigerung. Die versteigerten Hölzer werden aufgrund ihrer Qualität überwiegend in der Furnier- und Möbelindustrie Verwendung finden.

LU Mecklenburg-Vorpommern

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