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Wertholzsubmissionen 2011 in Österreich

Zwischen dem 24. Januar und 4. Februar 2011 wurden an den drei Standorten in Österreich (Heiligenkreuz/Niederösterreich, St. Florian/Oberösterreich und Großwilfersdorf/Steiermark) Wertholzsubmissionen abgehalten. Es konnte, so Rudolf Rosenstatter, Obmann des Waldverbandes Österreich, ein hervorragendes Gesamtergebnis für die Waldbesitzer erzielt werden.

Umfasste die Lieferantenliste 2010 knapp 700 Waldbesitzer, sind dieses Jahr 907 Lieferanten den Weg der Wertholzsubmission gegangen. Das Wertholzangebot umfasste 2600 Fm aufgeilt auf 29 Baumarten. Wie in den vergangenen Jahren waren die Baumart Eiche mit 47,7 % und Bergahorn mit 27,2 % an der Gesamtmenge die Hauptbaumarten, gefolgt von Kirsche (4,2 %), Birne (3,7 %), Walnuss (3,3 %) und der Schwarznuss (2,5 %).

Ähnlich wie im Vorjahr, erreichten Bergahornstämme in Niederösterreich mit 6818 €/Fm und in Oberösterreich mit 8233 €/Fm das höchste Gebot. In der Steiermark viel das höchste Gebot mit 8330 €/Fm auf eine Walnuss. Der steirische Stamm brachte mit 1,54 Fm somit einen Erlös von über 12800 €. Die Durchschnittspreise über alle Baumarten und Sortimente lagen in Oberösterreich bei 414 €/Fm, in Niederösterreich bei € 362 €/Fm und in der Steiermark bei € 524 €/Fm . Österreichweit konnte für die Waldbesitzer ein ausgezeichneter Durchschnittserlös von 416 €/Fm erreicht werden.

Alle drei österreichischen Wertholzsubmissionen können äußerst zufriedenstellend bilanzieren. Zwischen 25 und 33 Käufer aus Österreich, Deutschland und Slowenien gaben über alle drei Standorte hinweg nahezu 11700 Gebote für das aus PEFC-zertifizierten Wäldern stammende Wertholz ab. „Der eingeschlagene Weg der Waldverbände und Landwirtschaftskammern, auf die Qualität des Rundholzangebotes besonders zu achten, wird durch rund vier Gebote pro Stamm bestätigt“, erklärt der Obmann.

Waldverband Österreich

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