Holzverkauf und Holzpreise

Wertholzsubmission Südostbayern: Neue Rekorde

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Am 31. Januar fand die 25. Wertholzsubmission Südostbayern statt. Insgesamt 481 Fm hochwertiges Laub- und Nadelstammholz, insgesamt 23 Baumarten, wurden bereitgestellt, auf die eine Rekordzahl von 43 Bietern aus Deutschland, Österreich und Frankreich Gebote abgaben.

Mit 186 Fm stellte die Eiche die größte Teilmenge auf der Submission. Bei den Laubhölzern folgten Esche und Bergahorn mit jeweils 37 Fm, bei den Nadelhölzern Tanne mit 56 Fm und Lärche mit 41 Fm.

Der Durchschnittspreis über alle Baumarten betrug 371 €/Fm, das ist ein neuer Rekord und 9 % mehr als 2021 und 12 % mehr als 2020. Der Gesamterlös betrug 176.322 €. Er stieg gegenüber dem Vorjahr um 24 % und gegenüber 2020 um 87 %.

Neuer Höchstwert für Eiche

Der Durchschnittspreis für Eiche stieg mit 488 €/Fm auf einen neuen Höchstwert. Das höchste Gebot auf eine Eiche betrug 922 €/Fm. Die Esche erzielte durchschnittlich 258 €/Fm und damit um 47 % gegenüber dem Vorjahr (176 €/Fm). Nussbaum war nur mit 24 Stämmen vertreten, wurde aber mit durchschnittlich 630 €/Fm sehr gut beboten.

Beim Nadelholz hat die Lärche mit 339 €/Fm den höchsten Durchschnittspreis erzielt, fast ein Drittel mehr als im Vorjahr. Stark angezogen hat auch die Douglasie mit 258 €/Fm (+34 %). Die Fichte erzielte durchschnittlich 246 €/Fm (+16 %), die Tanne 244 €/Fm (+5 %).

Spitzenstamm für 50 €

Das Höchstgebot von 1.689 €/Fm erzielte eine Eibe mit allerdings nur 0,02 Fm Volumen, so dass dieser Stamm für nur 50 € den Eigentümer wechselte.

Der teuerste Stamm der Submission Südostbayern war eine Eiche, die mit einem Gebot von 786 €/Fm und einem Volumen von 5,4 Fm insgesamt 4.244 € erzielte.

Submission Südostbayern
Quelle: AELF Traunstein
Quelle: AELF Traunstein