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Blick auf den Submissionsplatz Daldorf mit wertvollen Eichen-Stämmen. Foto: Schleswig-Holsteinische Landesforsten

Wertholzsubmission Schleswig-Holstein

Am 18. Februar 2015 fand die Gebotseröffnung der 43. Laub- und Nadelwertholzsubmissionen Schleswig-Holstein statt. Auf zwei zentralen Wertholzlagerplätzen in Daldorf und in Lanken wurden rd. 3.500 Fm (Vorjahr 3.360 Fm) der wertvollsten Hölzer aus Schleswig-Holstein angeboten.
Diese vier koordinierten Submissionen werden auf dem Lagerplatz Daldorf gemeinsam von der Schleswig-Holsteinischen Holzagentur für private und kommunale Waldbesitzer und von den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten (AöR), sowie auf dem Lagerplatz Lanken zeitgleich vom Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg und dem Stadtwald Lübeck ausgerichtet.
Bei insgesamt 4 % gestiegener Angebotsmenge wurde aufgrund der guten Nachfrage wieder eine beachtliche Menge Eiche angeboten (2605 Fm gegenüber 2634 Fm im Vorjahr). Die angebotene Eschenmenge war mit 663 Fm um 28 % höher als im Vorjahr (517 Fm). Insgesamt haben sich 25 Bieter aus ganz Deutschland, sowie aus Dänemark und Polen an den Submissionen beteiligt. Verkauft wurden 12 verschiedene Holzarten, vor allem Eichen und Eschen sowie geringere Mengen anderer Hölzer wie Ahorn, Kirsche Erle, Roteiche sowie etwas Douglasie und Lärche.
Insgesamt konnten 96 % der angebotenen Menge zugeschlagen werden. Der Gesamtumsatz lag bei 1.279.000 € (Vorjahr 1.300.000 €). Über alle Holzarten wurde ein durchschnittlicher Holzerlös von 382 €/Fm erzielt (Vorjahr 399 €/Fm). Insgesamt zeigt sich qualitätsbezogen eine stabile Preissituation.
Bei der Eiche wurde ein Durchschnittspreis von 434 €/Fm erreicht. Die Verringerung um 3 % ist lediglich qualitätsbedingt. Das Höchstgebot bei der Eiche erzielte ein Los vom Eigenbetrieb Kreisforsten Herzogtum Lauenburg mit 1.429 €/Fm. Der teuerste Einzelstamm der Submissionen ist eine Eiche aus der Försterei Bordesholm der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten. Mit einem Volumen von 5,77 Fm erzielt diese Eiche einen Erlös von 7.264 €. Käufer dieser Spitzenstämme ist ein Furnierhersteller aus Nordbayern. Die Anzahl der Gebote lag für die Eiche im Durchschnitt bei 4,0 bis 6,5 je Los. Die Zahl der abgegebenen Gebote hat sich zum Teil deutlich erhöht.
Bei der Esche konnte mit 213 €/Fm ebenfalls ein stabiler Durchschnittspreis erzielt werden. Das Höchstgebot für die Esche lag bei 368 €/Fm. Ahorn wurde mit 44 Fm weiterhin nur zurückhaltend angeboten. Der Durchschnittspreis lag bei 247 €/Fm, als Höchstpreis wurden 488 €/Fm erzielt. Auch die Kirsche wurde marktbedingt nur mit einer geringen Menge von 15 Fm verkauft und erzielte im Durchschnitt 247 €/Fm. Eine kleine Menge Roteiche (20 Fm) wurde zu einem Durchschnittspreis von 199 €/Fm verkauft.
Der Waldbesitz in Schleswig-Holstein ist mit dem Ergebnis der diesjährigen Submissionen insgesamt sehr zufrieden. Die Preise insbesondere für die mengenmäßig bedeutsamen Eichen und Eschen sind qualitätsbezogen stabil geblieben. Insgesamt erreichen die Preise wieder ein zufriedenstellendes Niveau. Die Nachfrage nach wertvollen Eichen ist anhaltend hoch. Ein lebhafter Wettbewerb bei der Eiche zeigt sich vor allem im Bereich des hochwertigen Sägeholzes. Esche ist erfreulich stabil.
Schleswig-Holsteinische Landesforsten
Blick auf den Submissionsplatz Daldorf mit wertvollen Eichen-Stämmen. Foto: Schleswig-Holsteinische Landesforsten Ausgewählte Ergebnisse der der 43. Laub- und Nadelwertholzsubmissionen Schleswig-Holstein. Quelle: SHLF/Red.

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