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Wertholzsubmission Rheinland 2014

Die diesjährige Wertholzsubmission Rheinland am 5. Februar war geprägt durch eine gute Nachfrage und stabile Preise. 26 Bieter (Vorjahr 23) gaben Angebote für die 543 Einzelstämme von 18 verschiedenen Baumarten (Gesamtmenge 868 Fm) ab. Im Termin wurden 836 Fm zugeschlagen. An der seit nunmehr 49 Jahren durchgeführten Wertholzsubmission Rheinland beteiligten sich neben vier Regionalforstämtern des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, der Bundesforstbetrieb Rhein-Weser, drei kommunale Forstbetriebe sowie vier private Forstverwaltungen, davon eine aus dem benachbarten nördlichen Rheinland-Pfalz

Die Eiche bildete mit 526 Fm die Hauptbaumart der Submission Rheinland. Erzielt wurde ein Durchschnittspreis von 432 €/Fm und entsprach damit dem Vorjahresniveau. Mit 122 Fm war die Esche die zweithäufigste Baumart. Aufgrund des Eschentriebsterbens der letzten Jahre werden absterbende Exemplare besserer Qualität verstärkt auch auf der Submission angeboten. Der Durchschnittspreis der Esche lag bei 229 € und damit um 23 % über dem Vorjahr. Nach den Durstrecken der Jahre 2012 und 2013 mit Durchschnittspreise von 179 € bzw. 183 € wurde damit die „200-Marke“ deutlich übertroffen und fast wieder das alte Niveau erreicht.
 
Die Gebote für den Ahorn (71 Fm) lagen wie bei der Esche im Durchschnitt ebenfalls über dem Vorjahresniveau. Trotz der großen Menge war nur ein Riegelahorn in mäßiger Ausprägung im Angebot, der mit einem Preis von 1283 €/Fm auch den höchsten Preis der gesamten Submission erzielte. Der diesjährige Durchschnittspreis von 335 € liegt 81 € über dem Vorjahresniveau (254 €/Fm). Eine stabile Preisentwicklung ergab sich bei der Roteiche. Mit einem Durchschnittserlös von 188 €/Fm wurde das Vorjahresniveau um 5 % übertroffen. Mit rund 40 Fm war das Angebot an Roteiche in diesem Jahr sehr gut. Mit nur 32 Fm war das Kirschen angebot in diesem Jahr sehr gering. Mit einem Durchschnittspreis von 280 €/Fm wurde ein gutes Ergebnis erzielt, dass deutlich über dem Niveau der Vorjahr lag. Vor dem Hintergrund der angespannten Lage auf dem Buchenmarkt waren nur 10 Fm Buche im Angebot. Der erzielte Durchschnittserlös von nur 86 € zeigt deutlich die schwierige Lage auf dem Buchenmarkt.
 
Neben dem Laubholz wurden auf der Submission insgesamt 47 Fm Nadelwertholz angeboten, davon 26 Fm Douglasie. Mit einem Durchschnittspreis von 188 €/Fm wurde die Douglasie gut beboten. Kiefer erzielte 124 €/Fm. Angeboten wurden weiter Hainbuche, Walnuss, Erle, Bergulme, Traubenkirsche, Esskastanie und Europäische Lärche. Aufgrund der geringen Mengen lassen sich keine Aussagen über den Preistrend dieser Baumarten machen.
Landesbetrieb Wald und Holz NRW

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