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Wertholzsubmission Merchingen 2019

Am 21. März 2019 fand die 40. Eichen- und Buntlaubholzsubmission des Hohenlohekreises und des Neckar-Odenwald-Kreises statt.

Mit insgesamt 1.098 Fm stieg die Holzmenge gegenüber dem letzten Jahr (991 Fm) etwas an. Der Durchschnittspreis der Eiche sank mit 504 €/Fm um 13 % gegenüber dem Vorjahr. Hauptgrund für den Preisrückgang waren höhere Qualitätsanforderungen sowie die deutlich geringere Anzahl von Bietern mit lediglich 22 gegenüber 30 im Vorjahr.

An der Submission 2019 nahmen 41 Forstbetriebe aus dem Neckar-Odenwald-Kreis und dem Hohenlohekreis teil. Den Schwerpunkt des Angebotes bildete die Eiche mit 1.016 Fm (Submission 2018: 925 Fm), gefolgt von Roteiche mit 32 Fm (40 Fm) sowie Lärche mit 28 Fm (Vorjahr ohne Angebot). Daneben wurden in geringen Mengen noch Ahorn, Elsbeere und sonstiges Buntlaubholz angeboten. Das Holz ging an 21 Furnierhersteller, Säger und Fassholzkäufer aus Deutschland und Frankreich. Bemerkenswert und bisher einmalig war, dass ein wichtiger Käufer der letzten Jahre sein bereits eingegangenes Angebot am Vortag der Submission wieder zurückzog, weil sein Jahresbedarf durch die vorangegangenen Submissionen bereits vollständig gedeckt war. 38 Lose mit insgesamt 64 Fm – knapp 6 % der Gesamtmenge – blieben ohne Gebot, 5 Lose erhielten wegen zu niedriger Gebote keinen Zuschlag.

Der Gesamterlös je Festmeter über alle angebotenen Baumarten sank gegenüber dem Vorjahr von 560 € auf 488 €.
Erlösübersicht der Wertholzsubmission Merchingen am 21. März 2019. Quelle: Forstbetriebsleitung Adelsheim

Der Gesamterlös je Festmeter über alle angebotenen Baumarten sank gegenüber dem Vorjahr von 560 € auf 488 €. Der Durchschnittserlös der Eiche verringerte sich auf 504 €/Fm (Vorjahr: 581 €/Fm) um 13 %. Bei der Roteiche stieg der Erlös auf 270 €/Fm (184 €/Fm). Die Lärche erzielte im Durchschnitt 243 €, wobei hier berücksichtigt werden muss, dass von 13 Lärchenlosen 5 wegen zu geringer Gebote nicht zugeschlagen wurden. Insgesamt lässt sich feststellen, dass gegenüber dem Vorjahr deutlich qualitätsbewusster beboten wurde.

Den höchsten Erlös je Festmeter insgesamt brachte eine 1,6 Fm messende Eiche aus dem Staatswald des Hohenlohekreises mit 1.736 €. Teuerster Stamm der Submission war eine Eiche aus einem großen Privatwaldbetrieb, die bei einem Gebot von 1.260 €/Fm und einer Masse von 3,26 Fm 4.108 € einbrachte. Insgesamt überstiegen 13 Eichenlose die Marke von 1.000 €/Fm.

Forstbetriebsleitung Adelsheim

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