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Wald-Winterdienst auf dem Wertholzplatz Chorin. Foto: Jan Engel

Wertholzsubmission in Brandenburg

Die Zuschläge sind erteilt. Der Landesbetrieb Forst Brandenburg hat am 11. Januar 2017 die Meistgebotsverkäufe des 25. Nadelwertholzverkaufs und der 27. Laubholzsubmission in der Landeswaldoberförsterei Chorin abgeschlossen.

Insgesamt 1.347 Fm Holz aus dem Landes-, Kommunal- und Privatwald wechselten meistbietend den Besitzer und erzielten erfreulich gute Preise.
Im Angebot waren 1.239 Stämme und damit insgesamt 491 Fm Laub- und 919 Fm Nadelholz. Die Gesamt-Erlöse der Submission betrugen 367.000 € (Vorjahr: 327.571 €), davon für Laubholz 252.000 € (Vorjahr: 220.130 €) und für Nadelholz 114.000 € (Vorjahr: 107.441 €).
Erlöse
Der Durchschnittspreis für Holz aus dem Landeswald stieg bei der Kiefer und beträgt 120 €/Fm (Vorjahr: 111 €/Fm). Bei den anderen Holzarten wurden folgende Durchschnittspreise erzielt: Eiche 624 €/Fm, Lärche 200 €/Fm, Esche 177 €/Fm, Ahorn 429 €/Fm. Das höchste Gebot je Festmeter lag für eine Eiche bei 1.796 €/Fm (Vorjahr: 1.625 €/Fm).
Der Erlös für diesen Spitzenstamm aus der Landeswaldoberförsterei Steinförde mit 2,48 Fm liegt somit bei 4.380 €.
„Sahne-Stücke“ über Brandenburgs Grenzen hinaus gefragt
Für die wertvollen Holz-Sortimente interessierten sich 15 Bieter. Das Holz wurde bis auf zwei kleine Lose komplett verkauft. In Brandenburg blieben 42 % des Nadelholzes, 38 % gingen nach Sachsen und der Rest nach Niedersachsen, Polen und Estland. Das Laubholz verblieb zu 20 % in Brandenburg, 33 % wurde nach Sachsen sowie der restliche Anteil nach Baden-Württemberg und Polen verkauft.
Gebündeltes Angebot ermöglicht höhere Wertschöpfung
An dem Meistgebotsverkauf beteiligten sich zum größten Anteil der Landesbetrieb Forst Brandenburg sowie einige Privatwaldbesitzer und Kommunalforstbetriebe aus Templin, Angermünde und Bad Freienwalde.
Angeboten wurden insgesamt 1.410 Fm (Vorjahr: 1.365 Fm). Beim Wertholz stammen 213 Fm von Laubbäumen und 322 Fm von Nadelbäumen. Beim Sägeholz waren 278 Fm Laubholz und 597 Fm Nadelholz im Angebot.
Unabhängige Zertifizierungen bescheinigen nachhaltige Waldwirtschaft
Der Landesbetrieb Forst Brandenburg erntet im Landeswald jährlich rund 1 Mio. Fm Rohholz, davon 385.000 Fm Sägeholz. Die zur Submission angebotenen Werthölzer stellen nur einen Bruchteil des jährlich in Brandenburg eingeschlagenen Holzes dar. Dieses wird ausschließlich für die Herstellung hochwertiger Produkte wie Furniere, Möbel, Fenster und Türen eingesetzt. Das Holz aus dem Landeswald ist vollständig nach den Kriterien des PEFC-Siegels (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) für umweltschonende und nachhaltige Waldbewirtschaftung zertifiziert.
Ein geringer Anteil des Holzes (102 Kubikmeter) aus der Landeswaldoberförsterei Reiersdorf ist zusätzlich nach FSC-Standards (Forest Stewardship Council) zertifiziert.
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Wald-Winterdienst auf dem Wertholzplatz Chorin. Foto: Jan Engel LFE

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