Newsletter
ABO
Zeitschriften
Service
Wertholz aus Teutoburger Wald steht hoch im Kurs

Wertholz aus Teutoburger Wald steht hoch im Kurs

Rekordpreise für Wertholz hat die diesjährige Submission der Forstabteilung des Landesverbandes Lippe erbracht: Sowohl für Einzelstämme als auch für Losholz wurden durchschnittliche Gebotssteigerungen zwischen 20 und 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erzielt. „Insbesondere Wertholz aus dem Teutoburger Wald stand bei den Holzkäufern hoch im Kurs“, bilanzierte Hans-Ulrich Braun, Leiter des Forstmanagements des Landesverbandes Lippe. 758 Festmeter Wertholz – überwiegend Eiche sowie kleinere Mengen an Esche und Weymouthskiefer – hat der Landesverband Lippe zur Submission angeboten, sie erbrachten einen Umsatz von 275.000 Euro. „Dabei wurde sowohl bei einzelnen Eichen- oder Eschestämmen als auch beim Losholz mehr geboten und gezahlt als im Vorjahr.“
Zurückzuführen sei dies auf die hohe Qualität der in dieser Saison geernteten Laubhölzer. „Ein zweiter Grund ist die große Nachfrage in diesem Frühjahr. Der Großteil des Holzes wurde von einem Holzkäufer aus dem Ausland ersteigert, der die überdurchschnittliche Güte der  angebotenen Stämme mit hohen Geboten honorierte“, so Braun. Der teuerste Einzelstamm – eine Eiche aus dem Teutoburger Wald – erzielte mit 773 € den Höchstpreis der Submission, durchschnittlich zahlten die Bieter 690 € für einen einzelnen Eichenstamm. Das höchste Gebot für ein Eichenholzlos lag bei 706 €, durchschnittlich wurden pro Los 394 € geboten.
Wie in den Vorjahren, wurde die Submission zusammen mit dem Forstamt Hochstift des Landesbetriebes Wald und Holz NRW durchgeführt. „Die Kooperation hat sich bewährt. So wird die Angebotsmenge im südlichen Ostwestfalen gebündelt und eine größere Käuferschicht angesprochen“, urteilt Braun.
Landesverband Lippe

Auch interessant

von