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Werthölzer in Bayern unter dem Hammer

Werthölzer in Bayern unter dem Hammer

Zum Versteigerungstermin am 16.1.2013 in Litzendorf fanden sich Interessenten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Österreich ein. Insgesamt 10 staatliche Forstbetriebe haben im Vorfeld ihre Werthölzer auf den zwei zentralen Lagerplätzen in Strullendorf und Weibersbrunn zur Besichtigung aufgelegt.
Die Angebotsmenge der Bayerischen Staatsforsten war mit etwa 1 107 Fm etwas geringer als im Vorjahr. Hinzu kamen weitere 430 Fm aus dem Privatwald.
Bis auf vier Kiefernlose konnte das gesamte Angebot zugeschlagen werden. Der Durchschnittspreis über alle Baumarten betrug 190 EUR/Fm (Vorjahr: 210 EUR/Fm) und fiel in etwa auf das Niveau von 2011 zurück.
Das Höchstgebot der Versteigerung erzielte ein Lärchenstamm (2,29 Fm) aus dem Forstbetrieb Hammelburg mit 720 EUR/Fm. Nachdem auch weitere Lärchenlose sehr gut beboten wurden, lag der Durchschnittspreis der Lärche bei beachtlichen 292 EUR/Fm.
Die Kiefernware zeigte mit 149 EUR/Fm eine stark rückläufige Tendenz und blieb hinter den Erwartungen zurück.
Die Fichte konnte das letztjährige Ergebnis aufgrund der hohen Nachfrage im Versteigerungslokal nochmals deutlich auf 183 EUR/Fm steigern.
Die Douglasie erzielte bei reduziertem Angebot einen mittleren Erlös von 225 EUR/Fm.
Gegenüber dem Vorjahr haben heuer nur 16 Bieter einen Zuschlag für ihre Gebote erhalten (2012: 26). Dies lag nicht zuletzt daran, dass einige der etablierten Stammkunden eher zurückhaltend agierten oder der Veranstaltung ganz fernblieben. Die Verkäuferseite ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Bayerische Staatsforsten

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