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Wert- und Stammholzsubmission Bopfingen 2015

Wert- und Stammholzsubmission Bopfingen 2015

Auf der 20. Bopfinger Wertholzsubmission konnte bei einem um 9 % gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Holzangebot auch der Durschnittspreis insgesamt um 2 % erhöht werden. Die Gesamtmenge der 1.956 Fm von 26 verschiedenen Baumarten wurden in 1.207 Verkaufslosen zu 1.272 Einzelstämmen angeboten. 66 Bieter gaben zusammen 8.308 Gebote ab (im Durchschnitt 6,9 Gebote je Los). Unbeboten blieben 44 Lose, v.a. Ahorn mit 36 Fm (1,8 % des Angebots). 63 Bietern konnte ein Zuschlag erteilt werden.
Für die Anbieter erfreulich war, dass die 4 Hauptbaumarten auf die man gesetzt hatte (85 % der Angebotsmenge), allesamt mit Preissteigerungen von 5,9 % abschlossen und restlos ausverkauft wurden.
Die über 1.000 Fm Eiche erlösten im Durchschnitt 495 €/Fm, gegenüber dem Vorjahr (463 €/Fm) ein Plus von 7 % trotz etwas geringerer Qualität. Ebenso konnten die knapp 200 Fm Esche um 9 % mehr im Vergleich zum Jahr 2014 auf 220 €/Fm klettern. Auch bei 314 Fm Douglasie mit durchschnittlich 217 €/Fm und 146 Fm Lärche mit knapp 281 €/Fm waren um 5 % höhere Erlöse gegenüber dem Vorjahr möglich.
Enttäuschend war lediglich die Buche (20 Fm), als dominierendes Laubholz der Wälder auf der Ostalb, die zwar alle verkauft werden konnten, jedoch bei einem Durchschnittspreis unter 100 €/Fm nicht mehr zu den Werthölzern gezählt werden können. Marktbedingt blieben auch viele Ahorn, v.a. mit leichtem Kern, unbeboten.
Raritäten wie Nuss, Obsthölzer, Mammutbaum und Mooreiche fanden ebenfalls zu guten Preisen ihre Käufer.
Forst Baden-Württemberg

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