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Jahr der Wälder in Bayern ein Erfolg

Werbung für den Wald

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder ausgerufen. In Deutschland soll eine Imagekampagne den Wald zurück in die Köpfe der Menschen bringen. Das Motto lautet: Entdecken Sie unser Waldkulturerbe. Geleitet wird die Dachkampagne vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Die Schirmherrschaft hat Bundespräsident Christian Wulff übernommen. Das Internationale Jahr der Wälder war auch Thema auf dem 8. Bundeskongress für Führungskräfte Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse in Wernigerode. Das Kampagnenbüro des BMELVs hat unter den Teilnehmern Antworten gesammelt auf die Frage: Was würde uns ohne Wald fehlen? Als Anregung für eigene Gedanken, hier eine kleine Sprüchesammlung: Ohne ihn … … würde manches Bild aus dem Rahmen fallen. … gäbe es kein Dach über dem Kopf. … gäbe es keine „Holzköpfe“.
Aus Sicht der Waldbesitzer ist nicht nur der Wald aus dem Bewusstsein der Menschen verschwunden, sondern auch der Waldbesitzer als solcher wird nicht mehr wahrgenommen. Öffentlichkeitswirksame Aktionen seitens der Zusammenschlüsse sollen den Menschen vor Ort die Forstwirtschaft wieder näher bringen. Ideen für Veranstaltungen waren: Pflanzaktionen unter dem Motto „Mein Wald für Dich“ (z.B. ein Baum zur Hochzeit oder zur Geburt), Wettbewerbe von Motorsägenkünstlern, Brennholzversteigerungen oder Passanten verteilen 300.000 Blätter einer Buche auf dem Marktplatz.
Koordiniert durch die Landesverbände könnte auch ein Film über Waldbesitzerfamilien gedreht oder ein Waldkultur-Seminar für Journalisten angeboten werden. Auf der Internetplattform www.wald2011.de sind alle Informationen zu finden, die die 4.500 Forstwirtschaftlichen Zusammenschlüsse in Deutschland brauchen, um Veranstaltungen zu planen. Außerdem können hier Aktionspakete, Plakate und Flyer angefordert werden. In Anlehnung an das internationale Motto „Wälder für Menschen“ berichtet Ihre Zeitschrift Deutscher Waldbesitzer über „Menschen mit Wäldern“ in Deutschland und auf der ganzen Welt.
Fry

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