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DEUTSCHER Waldpreis: Wer wird Förster des Jahres?

Die Zeitschriften AFZ-DerWald, Forst & Technik und Deutscher Waldbesitzer vergeben auf der Interforst erstmals  den DEUTSCHEN Waldpreis. Die Finalisten in den Kategorien „Waldbesitzer des Jahres“, „Forstunternehmer des Jahres“ und „Förster des Jahres“ stehen jetzt fest. Wir stellen an dieser Stelle die drei Bewerber in der Kategorie Förster/in des Jahres vor. Wer den Preis am Ende erhält bestimmen im Zuge des Online-Votings jetzt auch Sie.

Mit dem DEUTSCHEN Waldpreis Kategorie „Förster/in des Jahres“ werden Menschen ausgezeichnet, die mit ihrem Einsatz für die nachhaltige Waldwirtschaft besonders positiv aufgefallen sind. Prämiert werden Menschen, die Lösungen für täglich auftauchende Fragen gefunden haben und sich in besonderer Weise für einen stabilen, zukunftssicheren, ertragreichen sowie naturnahen und artenreichen Wald verdient gemacht haben. Mit dem Preis sollen insbesondere Försterinnen und Förster motiviert werden, erfolgreich eingeschlagene Wege weiter zu gehen und ihre Aktivitäten als Vorbild sichtbar zu machen.

Bis zum Bewerbungsschluss am 31. März sind zahlreiche Bewerbungen bei uns eingegangen. Hierfür möchten wir uns bei allen Bewerbern ausdrücklich bedanken. Die Jury hat hieraus eine Vorauswahl getroffen. Nominiert sind:

  • Florian Vögele, FBG Oberallgäu e.V.;
  • Josef Wagner, Landesforsten Rheinland-Pfalz, Forstamt Daun, Leiter Technische Produktion;
  • Andreas Weber, Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen, Regionalforstamt Ruhrgebiet, Forstbetriebsbezirk Dortmund.

 

Florian Vögele

Das Revier von Florian Vögele erstreckt sich von Sonthofen, der südlichsten Stadt Deutschlands, über Oberstdorf bis ins benachbarte österreichische Kleinwalsertal. Der Förster betreut 7.000 ha Forst der Mitglieder der FBG Oberallgäu.
Florian Vögele, Förster in der FBG Oberallgäu. Foto: A. Hintz

Florian Vögele ist seit vier Jahren als Förster an der Forstbetriebsgemeinschaft Oberallgäu e.V. tätig. 7.000 ha Wald liegen in seiner Obhut. Neben 60.000 Fm Holz vermarktet die FGB auch 40.000 Srm Hackschnitzel an regionale Heizwerke.

Die FBG ist für 24.000 ha Waldfläche der 3.000 Mitglieder verantwortlich. Als besonderen Service bietet Vögele die Suche nach verloren gegangenen Grenzsteinen mit einem GPS-Gerät an.

Die FBG arbeitet erfolgreich daran, einem ertragreichen und klimafitten Wald aufzubauen und von der Wertschöpfung zu profitieren. Vögele legt Wert darauf, die forstliche Vorgehensweise verständlich darzulegen. Dazu nutzt er neben herkömmlicher Pressearbeit auch soziale Medien wie Facebook, seine 1.750 follower informiert er direkt mit transparenten Neuigkeiten.

 

Josef Wagner

Josef Wagner ist im Forstamt Daun in Rheinland-Pfalz Leiter der technischen Produktion. Der Förster verantwortet die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung der Forstarbeiten.
Josef Wagner, Leiter der technischen Produktion im Forstamt Daun in Rheinland-Pfalz. Foto: A. Hintz

Josef Wagner ist seit 1982 im Landesdienst Rheinland-Pfalz tätig. Nach 16 Jahren im Revierdienst ist er seit 2010 im Forstamt Daun Leiter der technischen Produktion. Wagner verantwortet die Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung der Forstarbeiten. Dabei setzt er sich besonders für bodenschonende Maschinen ein.

Im Forstamt Daun werden jährlich rund 90.000 Fm Holz eingeschlagen. Davon werden etwa 50.000 Fm nach Ausschreibung von Unternehmern maschinenunterstützt sowie weitere 20.000 Fm motomanuell geerntet.

Bereits während seiner Zeit als Revierleiter pflegte er engen Kontakt zu den Gemeinden und engagierte sich im Naturschutz. Im Jahr 2002 übernahm er den Kreisvorsitz des Naturschutzbundes der Ortsgruppe Daun. Er hat sich im hohen Maße für Naturschutzbelange in seiner Heimat eingesetzt. Durch seine Vermittlungsarbeit erreicht Josef Wagner einen vorbildlichen Austausch zwischen Forstwirtschaft und integriertem Naturschutz.

 

Andreas Weber

Andreas Weber arbeitet seit im Regionalforstamt Ruhrgebiet, er betreut insgesamt 1.600 ha Forst. Der Förster ist der Ansprechpartner für die Privatwaldbesitzer in seinem Bezirk in Dortmund und betreut zusätzlich den Kommunalwald Schwerte.
Andreas Weber, Förster im Regionalforstamt Ruhrgebiet, Wald und Holz NRW. Foto: A. Hintz

Andreas Weber arbeitet seit knapp 3 Jahren im Regionalforstamt Ruhrgebiet von Wald und Holz NRW. Er betreut insgesamt 1.600 ha Forst. Weber ist der Ansprechpartner für die Privatwaldbesitzer in seinem Bezirk in Dortmund und betreut zusätzlich den Kommunalwald Schwerte. Insgesamt werden über das Forstamt jährlich etwa 80.000 FM Rundholz für den Waldbesitz vermarktet.

Andreas Weber ist der Kontakt zu Menschen wichtig. Das verwirklicht er sowohl in seinem Job als auch in seiner Freizeit. Er fühlt sich wohl in seiner Rolle als Moderator und einen Moderator der vielen Interessengruppen im Stadtwald braucht es: Viele Erholungssuchende wie Reiter, Spaziergänger und Mountainbikefahrer tummeln sich in seinem Revier. Aber es gilt eben auch, die Interessen seiner Waldbesitzer zu vertreten. Seine tägliche Arbeit im Ballungsraum ist daher geprägt durch viele vermittelnde Tätigkeiten.

Aktiv ist Weber auch im größeren Umfang im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit. Von Zeitungsartikeln über Pressetermine sowie mehrerer Berichte im Fernsehen vertritt Weber auch in diversen Gruppen und Verbänden die Interessen des Forstes.

Wer den Preis am Ende erhält bestimmen im Zuge des Online-Votings jetzt auch Sie

 

 

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