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Mit dem kompakt abgelegten Kran ist der W230 bereit zum Umsetzen auf öffentlichen Straßen

Welte W230: Zugpferd für die Ausbildung

Die Waldarbeitsschule Kunsterspring in Brandenburg hat im Dezember 2017 einen neuen Forstspezialschlepper für die Technikausbildung der angehenden Forstwirte erhalten. Nach der europaweiten Ausschreibung fiel die Wahl auf einen Welte W230. Wir haben uns erkundigt, was die Waldarbeitsschule mit ihrer aktuellen Attraktion vor hat.

Frank Hellekes ist heute in Kunsterspring. Der ehemalige Forstmaschinenfahrer und heutige Verkaufsberater der Firma Welte ist gekommen, um mit Heiko Bielefeldt offene Fragen zum neuen Vierradskidder und dessen Bedienung zu klären. Trotz der ausführlichen Einweisung im Umkircher Werk ist beim Maschinenausbilder an der Waldarbeitsschule in den ersten Einsatzwochen erwartungsgemäß noch einiges aufgelaufen. Der neue Welte W 230 ersetzt immerhin einen elf Jahre alten W 130 . Die Umstellung auf die Vierradmaschine mit Sechszylinder-Motor ist also schon wegen des technischen Fortschritts nicht ganz ohne. Ob das nun die neue Steuerung mit den zwei großen Pilothebeln ist, oder die gewachsenen Abmessungen, oder die Kranreichweite von 8 m, deren punktgenauen Einsatz man erst einmal beherrschen muss.

Wenig Schwierigkeiten bereitet Bielefeldt dagegen die große Komfortkabine, die Welte 2014 zur Interforst eingeführt hat. Die mehrfach gekantete Panorama-Heckscheibe bietet eine so gute Sicht auf das Arbeitsfeld des Krans und in die Baumkronen, dass ihm die Arbeit eine wahre Freude ist.

Platz für den Beifahrer

Frank Hellekes hat vermutet, dass eben diese Kabine, in der ein Beifahrer ohne Probleme Unterschlupf findet, ein Grund für die Kaufentscheidung war. Schließlich wird die Maschine an der Waldarbeitsschule zu 90 % in der Ausbildung der Forstwirte eingesetzt. Doch das alleine war es nicht, versichert Enrico Backs, der sich in Kunsterspring um die Ausbildung kümmert. Ebenso wichtig war für den staatlichen Ausbildungsbetrieb neben den passenden technischen Parametern die umweltschonende Tier-4-final-Technik des Sechszylinder-Motors. Das konnten andere Hersteller zum Teil noch nicht anbieten.

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in der Forst & Technik 3/2018.

Oliver Gabriel

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