Forstpolitik

#WelcomeToMyForest: Waldeigentümer melden sich zu Wort

Bearbeitet von Marc Kubatta-Große

Am 30. März startete die Informationskampagne „#WelcomeToMyForest“ der Verbände der Europäischen Waldbesitzer (CEPF), der Europäischen Landwirte und ihrer Genossenschaften (Copa-Cogeca) und der Europäischen Landeigentümer (ELO).

Die Kampagne zielt darauf ab, der Öffentlichkeit sowie politischen Entscheidern einen Einblick in die Realität der Waldbewirtschaftung zu geben und auf die Motivation und die Zielsetzungen der Waldbesitzer hinzuweisen.

Bild zurechtrücken

In der öffentlichen Diskussion der jüngsten Zeit werden die Waldbesitzer oft als profigierige Zerstörer der Biodiversität dargestellt. Dieses Bild müsse zurechtgerückt werden, finden die drei europäischen Verbände. Und das geschehe am besten, indem man diejenigen zu Wort kommen lasse, die ihr Leben der Pflege von Wäldern gewidmet haben.

Einblicke per Video

In einer Reihe von Videoclips laden Waldbesitzerinnen und -besitzer aus zahlreichen Mitgliedstaaten die Menschen in ihre Wälder ein und erklären, was es bedeutet, einen Wald zu besitzen, vor welchen Herausforderungen sie stehen, welches ihre Ziele im Hinblick auf Waldbewirtschaftung sind und was sie antreibt. Eine Realität, die weit entfernt sei von den in den Medien vorherrschenden Aussagen.

Um Wälder kümmern

Die Kampagne macht klar, dass Waldbesitzerinnen und -besitzer keine homogene Gruppe sind und es so viele unterschiedliche Wälder gibt, wie die Menschen, die sie besitzen. Eines sei jedoch allen Waldbesitzerinnen und -besitzern gemeinsam: Sie möchten sich alle so gut wie möglich um ihre Wälder kümmern, damit diese weiterhin Bestand haben und die Gesellschaft heute und zukünftige Generationen in den Genuss ihrer zahlreichen Vorteile kommen können.

#WelcomeToMyForest

Die Partner der Kampagne rufen dazu auf, dem Hashtag #WelcomeToMyForest in den sozialen Medien zu folgen und den Waldbesitzerinnen und -besitzern zuzuhören.

Hier die ersten beiden Videos aus der Kampagne:

Clara Castello, Spanien

Märt Linnamägi, Estland