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Entwicklung der Stück-Preise für Weihnachtsbäume im Zeitraum von 2000 bis 2014 (Angaben in EUR/St.). Quelle: Verband der Deutschen Holzindustrie

Weihnachtsbaum 2014: Mehr Bäume im Topf

Der Verband der Deutschen Holzindustrie (HDH) beobachtet in diesem Jahr ein gut laufendes Weihnachtsbaumgeschäft. Viele Käufer haben schon früh ihren Weihnachtsbaum gekauft.
Neue Trends 
In diesem Jahr erfreut sich der Weihnachtsbaum im Topf besonderer Beliebtheit. Hierbei ist nach dem Fest darauf zu achten, dass er draußen nicht zu sehr dem Frost ausgesetzt ist. Zuviel Kälte vertragen die zarten Wurzeln nicht, daher sollten die Töpfe etwa mit einer alten Wolldecke oder Stroh warm eingepackt und abgedeckt werden, um den Baum dann im Frühjahr einzupflanzen.
Einher mit dem Trend zum Topf geht die kleinere Größe, um den Baum gut transportieren zu können. Ob die beliebte Nordmanntanne oder die Blaufichte, Weihnachtsbäume sind in diesem Jahr daher im Durchschnitt kleiner als in den Vorjahren.
Vielerorts werden auch eingenetzte Tannen verkauft. Aber Vorsicht: Hier kann es zu unerwarteten Überraschungen kommen, wenn die Tanne krumm oder mit Zweiglücken gewachsen ist. Andererseits ist das auch nur ein Zeichen ihrer Natürlichkeit.
Stabile Preise
Insgesamt erwartet der HDH bis zum Fest einen stabilen Umsatz mit stabilen Stückzahlen auf rund 29,2 Mio. Stück.
Auch die Preise haben sich in diesem Jahr als stabil erweisen, nicht zuletzt, weil jedes Jahr neue Vertriebskanäle den Weg in die Wohnzimmer finden. Letztendlich ist ein 8 oder 12 Jahre lang gewachsener Baum oft nicht teurer als ein schöner Blumenstrauß.
HDH
Entwicklung des Umsatzes mit Weihnachtsbäumen im Zeitraum von 2000 bis 2014 (Angaben in Mio. EUR). Quelle: Verband der Deutschen Holzindustrie Entwicklung der Stück-Preise für Weihnachtsbäume im Zeitraum von 2000 bis 2014 (Angaben in EUR/St.). Quelle: Verband der Deutschen Holzindustrie Umsatz mit Weihnachtsbäumen von 2000 bis 2014. Quelle: Verband der Deutschen Holzindustrie

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