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Gut möglich, dass in Zukunft nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Fahrzeuggewicht während der Fahrt kontrolliert werden kann

Überladung: Gewichtskontrolle während der Fahrt

Überladene Lkw sind ein Problem für den Straßenverkehr. Sie besitzen eine verminderte Fahrstabilität und erhöhen das Risiko für Verkehrsunfälle. Darüber hinaus verursachen sie Schäden an Straßen und Brücken. Weight-in-Motion-Systeme (WIM) könnten hefen, das das in Zukunft zu vermeiden.

Will die Polizei bei Verkehrskontrollen das Gewicht ermitteln, zieht sie bislang verdächtige Fahrzeuge aus dem Verkehr und wiegt sie auf geeichten Waagen. Das Verfahren liefert zwar sehr genaue Daten, hat aber auch Nachteile: Es ist aufwendig und teuer, und man kann immer nur wenige Fahrzeuge exemplarisch wiegen.

Weigh-In-Motion-Systeme

Eine effektivere Lösung wären Weigh-In-Motion-Systeme (WIM), die mit Hilfe von Sensoren im Straßenbelag die Fahrzeuggewichte und Achslasten automatisch während der Fahrt prüfen. Das Fraunhofer-Institut in Darmstadt erforscht solche Systeme mit dem Projekt „LiBra – Lasten in Bewegung rechtssicher aufzeichnen“.

Gerichtsfeste Beweise

Ziel ist es, die Messungenauigkeit und die Systemzuverlässigkeit solcher WIM-Systeme zu ermitteln. Bei positiven Ergebnissen ließe sich eine Gewichtskontrolle etablieren, die ähnlich den Geschwindigkeits-Blitzern sofort gerichtsfeste Beweise liefert.

LFB/Red.

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