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Was tun mit abgestorbenen Fichten?

Viele Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer stehen aktuell vor der Frage, wie sie mit durch Käfer und Trockenheit auf großer Fläche abgestorbenen Fichten umgehen sollen, denn die Märkte sind überfüllt, die Holzpreise schlecht. Vor diesem Hintergrund hat Wald und Holz NRW in der Broschüre „Praxisleitfaden Fichten-Dürrständer“ unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten zusammengestellt und bewertet. Der ebenfalls erschienene Praxisleitfaden „Holzkonservierung im Folienlager“ zeigt, wie Fichtenholz für einen längeren Zeitraum haltbar gemacht werden kann.

Der „Praxisleitfaden Fichten-Dürrständer“ erläutert leicht verständlich, in welchen Situationen und wie abgestorbene Fichten („Fichten-Dürrständer“) im Wald stehen bleiben können oder sollten. Außerdem werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie Dürrständer nur teilweise für die Holzproduktion genutzt und damit Teile der Fläche unter Berücksichtigung der Arbeitssicherheit wiederbewaldet werden können. Diese Vorgehensweise trägt dazu bei, die negativen Auswirkungen großer Freiflächen zu vermeiden. Darüber hinaus werden die Vor- und Nachteile des Stehenlassens inklusive der damit verbundenen Arbeitsschutzaspekte kompakt zusammengefasst.

Zwei Broschüren zu Arbeitssicherheit und Werterhalt

Der Praxisleitfaden „Holzkonservierung im Folienlager“ legt mit zahlreichen Bildern illustriert eine Möglichkeit dar, wie mit Käfer befallene Fichtenstämme ohne Wertverlust eingelagert werden können. Untersuchungen haben ergeben, dass das unter Folie gelagerte Holz zu einem späteren Zeitpunkt – wenn sich der Holzmarkt hoffentlich entspannt haben wird – verarbeitet werden kann. Der kurze Praxisleitfaden geht auch auf die damit verbundenen Kosten ein.

Beide Broschüren sind im neuen Zentrum für Wald und Holzwirtschaft von Wald und Holz NRW entwickelt worden. Sie können für die Empfängerinnen und Empfänger kostenfrei bestellt werden unter www.wald.nrw/publikationen.

Wald und Holz NRW/Red.

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