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BfN-Warnliste informiert über invasive Tiere und Pflanzen

Hat sich eine invasive Art weiträumig ausgebreitet, ist es oftmals für effektive Gegenmaßnahmen viel zu spät. Aus diesem Grund sollte der Verhinderung der Einbringung von neuen invasiven Arten Priorität eingeräumt werden. Wesentliche Voraussetzung für effiziente Vorsorge ist jedoch, die betreffenden invasiven Arten eindeutig benennen zu können.
Im Rahmen eines Forschungsvorhabens des Bundesamtes für Naturschutz wurde erstmals für den Naturschutz in Deutschland eine entsprechende Warnliste invasiver Arten erarbeitet und aktuell veröffentlicht. Insgesamt konnten 26 invasive Tier- und Pflanzenarten identifiziert werden, die bisher in Deutschland noch keine wild lebenden Vorkommen besitzen. Es handelt sich hierbei vor allem um Gefäßpflanzen wie z.B. den amerikanischen Kreuzstrauch oder den kaukasischen Sosnowsky-Bärenklau, aber auch um Tierarten, die z.B. in Gewässern leben wie der amerikanische Viril-Flusskrebs oder die asiatische Amurgrundel.
Bereits jetzt steht fest, dass negative ökologische Auswirkungen auf die heimische Fauna und Flora zu erwarten sind, falls diese Arten wild lebend in Deutschland auftreten. Für diese Arten soll jetzt in einem neuen Forschungsvorhaben des BfN geprüft werden, welche konkreten Vorsorgemaßnahmen ergriffen werden sollten, um ein Auftreten dieser Arten in freier Natur zu verhindern.
BfN

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