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Waldwildnis für kommende Generationen

„Die wertvollen Buchenwälder, die es nur in Europa gibt, werden als Erbe der Menschheit für die Nachwelt erhalten. Damit erreichen die bedrohten Laubwaldökosysteme einen Schutzstatus, der ihrer Einmaligkeit entspricht“ sagte Thüringens Umweltstaatssekretär Olaf Möller in Erfurt (12.7.2017). ; Ursprüngliche Buchenwälder gehen europaweit zunehmend verloren und sind mittlerweile eine Seltenheit geworden. Um den Schutz der letzten Reste zu garantieren, hat das UNESCO-Komitee die bestehende Welterbestätte vervollständigt. ; In Deutschland sind mit dem Nationalpark Hainich seit 2011 vier weitere Wälder Teil dieser Stätte. „Damit entstehen Lebensräume für selten gewordene Waldarten. Von diesen Wäldern, die ihren kompletten Lebenszyklus durchlaufen, profitieren viele Tiere und Pflanzen. Die Waldwildnis soll kommenden Generationen das Erlebnis ursprünglicher Natur ermöglichen“, so Staatssekretär Möller. ; In Thüringen sollen sich rund 26.200 ha Wald ohne forstwirtschaftliche Nutzung natürlich entwickeln. Gegenwärtig werden bereits rund 18.800 ha Waldfläche, darunter der Nationalpark Hainich, nicht mehr forstlich genutzt oder sind als Naturwälder geplant. Thüringen leistet damit seinen Beitrag zur Nationalen Biodiversitätsstrategie. ;Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung ;

MIL Thüringen/Red.

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