Kulturen Waldbau

Pferdekraft für klimaresiliente Wälder

Bearbeitet von Oliver Gabriel

Die Interessengemeinschaft Zugpferde (IGZ) hat auf den KWF-Thementagen in Jessen gezeigt, wie man mit Pferdekraft die Waldverjüngung einleitet. Stephan Dietrich und seine Kollegen haben dafür in einem Kiefernforst mit dem Waldpflug den Mineralboden freigelegt. Wie er Carolin Föste erklärt, kann man in die Streifen anschließend die neue Waldgeneration pflanzen oder säen. Oder man wartet einfach die Naturverjüngung ab.

„Das Verfahren kann je nach Bestand mit maschinellen Alternativen mithalten und hat ökologisch viele Vorteile“, sagt Dietrich, der im Vorstand des IGZ-Landesverbandes Berlin-Brandenburg aktiv ist. Das Tierwohl werde dabei gewahrt und die Arbeit im Wald sei vielfältiger. Die Nachfrage zu dem Verfahren oder auch dem Vorrücken mit Arbeitspferden nehme aktuell zu, auch auf den Thementagen sei das Interesse groß gewesen.