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Waldverband Österreich thematisiert Mountainbiken im Wald

Waldverband Österreich thematisiert Mountainbiken im Wald

Aktuell wird von einzelnen österreichischen Radfahraktivisten eine generelle Öffnung des Waldes für das Mountainbiken gefordert. Der Wald ist aber nicht nur Erholungsraum für Wanderer, sondern insbesondere auch Betriebsstätte und Arbeitsplatz mit all seinen Gefahren, so der Waldverband Österreich. Mit mehr als 25.000 km vertraglich abgesicherten Mountainbike-Strecken existiert in Österreich ein der Nachfrage angepasstes dichtes Netzwerk.
  
„Der Wald und insbesondere die Forststraßen sind unser Arbeitsplatz. Die derzeitigen gesetzlichen Regelungen sind völlig klar und garantieren Rechtssicherheit. Eine generelle Öffnung zum Befahren mit Mountainbikes würde die Probleme auch mit anderen Waldbesitzern nur unnötig verschärfen. Auch deshalb lehnen wir Waldeigentümer eine gesetzliche Änderung ab“, betont Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich.
„Keine gesetzliche Zwangsöffnung, sondern konkretem Bedarf entsprechende vertragliche Regelungen sind anzustreben“, fordert Rosenstatter. Diese ermöglichen eine konfliktfreie Ausgestaltung, ein gezieltes Wegemanagement und dienen der rechtlichen Absicherung aller.
Waldverband Österreich

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