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Waldverband Österreich zu EU-Budgetverhandlungen

Waldverband Österreich zu EU-Budgetverhandlungen

Die EU-Budgetverhandlungen befinden sich derzeit in der heißen Phase. Im Rahmen der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU-Mitgliedsstaaten wird auch über die finanzielle Ausstattung des Programmes Ländliche Entwicklung 2014 bis 2020 als zweite Säule der GAP verhandelt. Ein Teil dieses Programms umfasst Förderungen für die Forstwirtschaft.

Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich: „Wenn die Europäische Kommission verstärkt auf die Förderung der Biodiversität und von Naturschutzmaßnahmen setzen will, dann müssen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit insgesamt auch mehr Mittel für den Bereich der Forstmaßnahmen zur Verfügung gestellt werden.“ 

„Die in der aktuellen Periode des Programmes Ländliche Entwicklung 2007 bis 2013 abgewickelten Maßnahmen im Bereich Forstwirtschaft sind eine Erfolgsgeschichte, die unbedingt fortgeführt werden muss. Die Gesellschaft braucht den nachwachsenden Rohstoff und erneuerbaren Energieträger Holz mehr denn je. Die Erreichung der EU-Ziele zum Ausbau erneuerbarer Energieträger und die Senkung der CO2-Emissionen durch die Verwendung von Holz als Bau- und Werkstoff sowie Energieträger bedingen eine weitere Mobilisierung von Nutzungsreserven aus den heimischen Wäldern. Dies kann nur durch eine Förderung der Aus- und Weiterbildung, der Forcierung von Waldwirtschaftsplänen als Planungsgrundlage, der Unterstützung von Kooperationen gerade im Bereich der Kleinwaldbesitzer und der Schaffung von ausreichender Infrastruktur als Lebensadern des ländlichen Raumes gelingen,“ unterstreicht Rosenstatter den Stellenwert des Programms für die rund 145.000 heimischen Waldbesitzer und 65.000 Mitglieder der Waldverbände.

LK Österreich

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