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Waldverband Österreich: Submissionen 2012

In Österreich wurden zwischen dem 23. und 27. Januar die jährlichen Wertholzsubmissionen abgehalten. „Dank der engagierten Mitarbeiter der örtlichen Waldverbände und Landwirtschaftskammern konnte ein zufriedenstellendes Gesamtergebnis für mehr als 1100 Lieferanten erzielt werden“, zeigt sich Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich, über das Ergebnis erfreut.
Angebot. Das diesjährige Wertholzangebot über alle Standorte (Heiligenkreuz in Niederösterreich, St. Florian in Oberösterreich und Großwilfersdorf in der Steiermark) lag mit 3096 Fm um knapp 20 % über dem des Vorjahres. Den Hauptanteil der 25 angebotenen Baumarten nahmen Eiche (43 %) und Bergahorn (25 %) ein.
Höchstgebote. Wie in den Vorjahren erreichte ein Bergahorn in Niederösterreich mit 6500 €/Fm und in Oberösterreich mit 4613 €/Fm das Höchstgebot. In der Steiermark entfiel das höchste Gebot mit 5550 €/Fm auf eine Walnuss. Mit 0,88 Fm brachte der Stamm aus Niederösterreich einen Erlös von über 5720 €.
Durchschnittspreise. Das höhere Wertholzangebot brachte leicht niedrigere Durchschnittspreise mit sich. So erreichte Eiche, die mit 5859 Geboten am häufigsten nachgefragte Baumart, einen Durchschnittserlös von 334 €/Fm (2011: 343 €/Fm) und der Bergahorn 449 €/Fm (Vorjahr: 548 €/Fm). Auch bei Walnuss mit 730 €/Fm, Elsbeere 466 €/Fm, Zwetschke 334 €/Fm und Kirsche 224 €/Fm verhielt es sich ähnlich. Mit 133 Fm konnte das Angebot der Esche von niedrigem Niveau ausgehend knapp verdreifacht werden. Sie war stark nachgefragt und erreichte mit 169 €/Fm annähernd den Preis des Vorjahres.

Österreichweit liegt der Durchschnittspreis über alle Baumarten und Sortimente bei 357 €/Fm. Furnier und Teilfurnierqualitäten wurden generell zu guten Preisen verkauft werden. Höchstpreise konnten für Kirsche 2078 €/Fm, Zwetschke 2002 €/Fm, Schwarznuss 1889 €/Fm und Birne 1852 €/Fm erzielt werden.

Käufer. Zwischen 26 und 31 Käufer pro Standort aus Österreich und Deutschland gaben in Summe über 12000 Gebote für das aus nach PEFC zertifizierten Wäldern stammende Wertholz ab.

Bilanz. Bei den Aktionstagen konnte man sich von den Holzqualitäten und den bezahlten Preisen ein Bild machen. „Der eingeschlagene Weg, auf die Holzqualität besonders zu achten, wird durch rund vier Gebote je Los bestätigt. Die Submissionen tragen somit wesentlich zur Hebung des Laubholz-Images und zu einer optimalen Wertschöpfung für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bei“, so Rosenstatter abschließend.

Waldverband Österreich

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