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Waldverband Österreich: Energieholz wird verstärkt nachgefragt

Waldverband Österreich: Energieholz wird verstärkt nachgefragt

Angelehnt an das diesjährige „Internationale Jahr der nachhaltigen Energie für alle“, steht die Woche des Waldes 2012 (11. bis 17. Juni) mit dem Motto „Wald ist heiß …“ ganz im Zeichen der Energie aus dem Wald.

Vermarktete Energieholzmenge kontinuierlich gestiegen

Holz wird als Heizmaterial verstärkt nachgefragt. „Dieser Trend spiegelt sich auch bei den Vermarktungszahlen der Waldverbände wider“, berichtet Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2000 konnte die gemeinschaftlich vermarktete Energieholzmenge kontinuierlich gesteigert werden. So haben die Waldverbände im Jahr 2011 rund 315.500 Fm Energieholz bereitgestellt, verglichen mit dem Jahr 2000 ist das ein Anstieg um das 27-fache. Regionale Biomasseanlagen sorgen regional schon in ganzen Gemeinden für Wärme und Energie. Die Rohstoffversorgung wird durch lokale Waldbesitzer sichergestellt. „Viele Waldbesitzer haben die Chance der zusätzlichen Wertschöpfung erkannt, sich zu Liefergemeinschaften zusammengeschlossen und können den boomenden Markt bedarfsgerecht bedienen“, erklärt der Obmann.

Holzbereitstellungskette fördern

Ob stoffliche oder energetische Verwertung, die Nutzung des nachwachsenden Rohstoffes Holz ist aktiver Klimaschutz. „Langfristig muss es gelingen, fossile Energieträger durch klimaneutrale und erneuerbare Energien zu ersetzten. Heimisches Holz ist der Schlüssel“, zeigt sich Rosenstatter überzeugt. „Da Energieholz vorrangig bei kostenintensiven Pflegemaßnahmen oder als Nebenprodukt bei der Holzernte anfällt, müssen, um auch künftig die steigende Nachfrage nach Holzbiomasse bedienen zu können, Mittel aus dem Programm Ländliche Entwicklung 2014 bis 2020 für die Holzbereitstellungskette sichergestellt werden“, so der Obmann abschließend.
 

Waldverband Österreich

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