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Titelseite des Waldzustandsberichtes für Thüringen. Quelle: TMLFUN

Waldschadens-Erhebung 2013 in Thüringen veröffentlicht

Der Gesundheitszustand der Thüringer Wälder hat sich im zweiten Jahr in Folge leicht verbessert. Die mittlere Verlichtung der Baumkronen sank 2013 auf 21,4 % gegenüber 22,4 % im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der Waldschadens-Erhebung 2013, die Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz am 16.12.2013 im Forstamt Erfurt-Willrode vorgestellt hat.
„Die leichte Verbesserung ist noch kein Anlass zur Entwarnung. Denn in unseren Wäldern stehen noch immer mehr Bäume mit deutlichen Schäden als gesunde“, so Minister Reinholz.
  
Bei der Erhebung im Sommer 2013 wiesen 30 % der Waldbäume deutliche Schädigungen auf, 42 % zeigten geringe Schäden und 26 % keine Schadmerkmale.
Bei allen wichtigen Baumarten außer der Kiefer sank die mittlere Kronenverlichtung im Vergleich zu 2012. Das bedeutet, dass die Bäume mehr Blätter und Nadeln bilden oder halten konnten und damit vitaler sind. Insbesondere die Laubbäume profitierten von der feuchten Witterung im Frühjahr und erholten sich weiter.
Die Stabilisierung der Wälder bleibt eine Hauptaufgabe der Thüringer Forstwirtschaft. „Wir wollen die Leistungsfähigkeit unserer Wälder für die kommenden Generationen erhalten“, sagte der Minister. Zu diesem Zweck führt die Landesforstanstalt regelmäßige Bodenschutzkalkungen im Wald durch und betreibt einen großflächigen Waldumbau hin zu stabilen, artenreichen Mischwäldern. Allein den Wirtschaftsjahren 2011 und 2012 wurden im Staatswald insgesamt 1.606 ha mit 2,25 Mio Pflanzen und 631 kg Saatgut aktiv umgebaut.
Der Waldzustandsbericht 2013 ist im Internet unter verfügbar.
TMLFUN
Waldzustand im Freistaat Thüringen: Entwicklung der Schadstufenanteile für alle Baumarten im Zeitraum von 2004 bis 2013. Quelle: TMLFU/Waldzustandsbericht 2013 Titelseite des Waldzustandsberichtes für Thüringen. Quelle: TMLFUN

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