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Waldpädagogik – eine Aufgabe mit Zukunft

Der Bund Deutscher Forstleute Baden-Württemberg begrüßt die Investition des Landes in die Ausstattung der Forstbehörden.

„Dieses Geld ist mehr als gut investiert“ lobte der Landesvorsitzende des Bundes Deutscher Forstleute (BDF) Baden-Württemberg, Dietmar Hellmann, die Ausstattung der unteren Forstbehörden mit sogenannten Waldboxen, die im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei Haus des Waldes übergeben wurden. „Es ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder und eine Investition in die Gesundheit der Bevölkerung.“
Für den BDF ist Waldpädagogik waldbezogene Umweltbildung. Sie ist die Grundlage einer Bildung für nachhaltige Entwicklung am Beispiel Wald. Waldpädagogik setzt mit ihren Kern-Botschaften „Doktor-Wald“, „Nachhaltigkeit“ und „Wald macht Schule“ zunächst bei der Jungend an und bezieht Erwachsene mit ein.
Die Ausstattung der unteren Forstbehörden mit didaktisch sehr gut und zielgerichtet aufbereitetem Material unterstützt die Forstleute vor Ort bei dieser für die Gesellschaft sehr wichtigen Aufgabe erheblich und wird ihre Arbeit beflügeln.
„Wald tut den Menschen gut“
Richtig angewendet kann Waldpädagogik einen Beitrag dazu leisten, das Naturverständnis der Gesellschaft zu vertiefen und gesellschaftlichen Problemen wie Reizüberflutung, Werteverlust, Perspektivlosigkeit und Gewalt entgegen zu wirken. „Insofern hat das Engagement von Minister Peter Hauk unsere volle Unterstützung und Anerkennung verdient. Sie stellt ein wertvolles Bindeglied zu den bereits bestehenden Einrichtungen wie den Waldhäusern und Waldschulheimen und den Fortbildungsangeboten zur Waldpädagogik dar.“
 

Zum Thema: forstpraxis.de-Meldung

 
BDF Baden-Württemberg, Dietmar Hellmann

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