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Waldjugendspiele NRW 2011 in NRW

Waldjugendspiele NRW 2011 in NRW

Erneut haben über 40.000 Grundschulkinder 2011 in ganz Nordrhein-Westfalen an Waldjugendspielen teilgenommen – dies entspricht etwa einem Viertel eines vierten Grundschuljahrgangs. „Das Ergebnis dokumentiert eindrucksvoll, wie gut das landesweite Angebot von Wald und Holz NRW und SDW angenommen wird“, so Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg, der gemeinsam mit Umweltminister Johannes Remmel Schirmherr der „Aktion Waldjugendspiele“ ist. „Die große Resonanz macht aber zugleich auch deutlich, wie groß der Bedarf nach Wissensvermittlung über den Wald ist“, hob Minister Remmel anlässlich der heutigen Abschlussveranstaltung im NRW-Landtag in Düsseldorf hervor.

Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW: „Forstliche Öffentlichkeitsarbeit hat eine sehr wichtige Funktion, denn am Beispiel des Waldes lässt sich besonders gut darstellen, dass eine naturverträgliche, nachhaltige Nutzung und der Schutz unseres Lebensraumes miteinander vereinbar sind. Deshalb ist es so wichtig, unsere Kinder mit dem Wald vertraut zu machen.“

„Den Wald erlebbar machen und dabei spielerisch Wissen und Erfahrungen vermitteln ist aus pädagogischer Sicht besonders geeignet, ein positives Naturverständnis in unserer Jugend zu wecken“, betonte die SDW-Landesvorsitzende Marie-Luise Fasse MdL. Sie bedankte sich nachdrücklich bei allen Försterinnen und Förstern sowie ehrenamtlichen Helfern für ihr außerordentliches Engagement.

Hauptakteure des Tages waren die drei Gewinner-Schulklassen aus Dinslaken, Versmold (Kreis Gütersloh) und Hagen. Diese wurden zuvor aus den fast 1.800 Klassen ausgelost, die landesweit an den Waldjugendspielen teilgenommen hatten. Als zusätzliches Bonbon dürfen sich die Kinder noch auf einen eintägigen Ausflug in Einrichtungen des Landesbetriebs Wald und Holz NRW freuen: Tagesausflug in den Nationalpark Eifel, Erlebnistag im Waldinformationszentrum Hammerhof (Kreis Höxter) oder mit einem Ranger in Südwestfalen den Wald erleben.
Waldjugendspiele in NRW
Waldjugendspiele gibt es in NRW bereits seit 1977. Sie finden jährlich zumeist im September/Oktober statt und werden vorzugsweise mit den 4. Klassen im Grundschulbereich durchgeführt. Auf einem etwa 2 km langen Parcours mit 10 bis 15 Stationen sollen die Kinder mit Geschick, Beobachtungsgabe und detektivischem Spürsinn bestimmte Aufgaben zum Ökosystem Wald lösen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Naturerlebnis und das spielerische Erarbeiten von Einblicken in natürliche Zusammenhänge des Waldes.

Die erschreckenden Ergebnisse der im Jahr 1998 von der Universität Marburg im Auftrag der SDW durchgeführten Studie „Lila Kuh“ über das Ausmaß der Naturentfremdung unserer Jugend haben SDW und Landesbetrieb Wald und Holz NRW veranlasst, im Frühjahr 1999 eine gemeinsame Initiative zur Förderung von Waldjugendspielen zu starten. Mit der „Aktion Waldjugendspiele“ konnten die Teilnehmerzahlen innerhalb von 10 Jahren mehr als vervierfacht werden.

 

 
Wald und Holz NRW

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