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Waldgesetze im Fokus des Future Policy Award 2011

Waldgesetze im Fokus des Future Policy Award 2011

Gesetze und Aktionsprogramme aus sechs Ländern sind in der engeren Wahl für den Future Policy Award 2011: Bhutan, Gambia, Nepal, Ruanda, die Schweiz und die USA sind noch im Rennen für die innovativsten und einflussreichsten Waldgesetze und Aktionsprogramme weltweit.

Der Future Policy Award wird vom World Future Council verliehen, einer internationalen Organisation, die Politik analysiert und Entscheidungsträger dabei berät, wie sie wirkungsvolle Gesetze einführen können. Am 21. September 2011 werden die drei preisgekrönten Gesetze und Aktionsprogramme, die am besten zum Schutz und zur nachhaltigen Entwicklung der Wälder und zum Wohl der gegenwärtigen und zukünftigen Generation beitragen, im UN-Hauptsitz in New York bekannt gegeben.

Im Anschluss an die Bekanntgabe wird eine Preisverleihung stattfinden. Gastgeber sind der World Future Council, das Sekretariat des Waldforums der Vereinten Nationen (UNFF), das Sekretariat des UNO-Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD), die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und die Gesellschaft zum Schutz der Tierwelt (Wildlife Conservation Society).

Der Future Policy Award zeichnet die vorbildlichsten nationalen Gesetze und Programme aus, die bessere Lebensbedingungen für heutige und zukünftige Generationen schaffen und die praktische und greifbare Resultate hervorbringen. Als Preisthema wird jährlich ein Politikfeld gewählt, in dem politischer Fortschritt besonders dringend ist. Der diesjährige Fokus liegt auf Wäldern, weil 2011 von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt wurde. Mit dem zentralen Thema „Wälder für Menschen“ soll ein Bewusstsein für die vielfältigen Werte der Wälder geschaffen und Aufmerksamkeit auf die Erfolgsgeschichten sowie die Herausforderungen, vor denen viele Wälder der Welt und viele von ihnen abhängigen Menschen stehen, gelenkt werden.

Alexandra Wandel, Direktorin des World Future Councils: „Das Ziel des World Future Councils ist es, weltweit Aufmerksamkeit für visionäre Gesetze und Aktionsprogramme zu schaffen und den politischen Prozess im Interesse der jetzigen und zukünftigen Generationen zu beschleunigen.“

Jan McAlpine, Direktorin des Sekretariats des Waldforums der Vereinten Nationen: „Wir wollen innovative Waldgesetze und -programme anerkennen, um Bewusstsein für die Rolle zu schaffen, die Wälder bei der Erbringung von essentiellen Leistungen und Diensten für den Menschen weltweit spielen. Seit dem Erdgipfel in Rio 1992 wurden Wälder größtenteils aus der Umweltperspektive betrachtet. Es ist Zeit, dass wir unsere Aufmerksamkeit auch auf andere greifbare Werte richten, die Wälder uns zur Verfügung stellen: Sie haben ökonomischen Nutzen, sind Lebensgrundlage für 1,6 Milliarden der Ärmsten der Armen und haben soziale und kulturelle Werte.“ 

Ahmed Djoghlaf, Generalsekretär des Übereinkommens über die biologische Vielfalt und WFC-Ehrenratsmitglied: „Diese sechs Kandidaten beweisen alle Führungsqualitäten zum Erreichen der Biodiversitätsziele 2020: Halbierung des Waldverlustes, Wiederherstellung der Wälder weltweit und Sicherstellung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. Durch die Umsetzung dieser Gesetze und Programme können wir die Vision 2050 erreichen: ein zukünftiges Leben in Harmonie mit der Natur.“
 

 

Informationen zu den Gesetzen und Aktionsprogrammen

 
World Future Council

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