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Waldentwicklung im Nationalpark Hunsrück-Hochwald

„Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald wird der Wald Schritt für Schritt wieder zu unberührter Wildnis entwickelt. Die Beteiligung der Region und der Austausch mit den Kommunen und Waldbesitzern in der Nachbarschaft ist dabei wichtig“, erklärte rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken am 2. Mai bei der traditionellen jährlichen Exkursion mit Vertretern des Waldbesitzerverbandes, des Städte- und Gemeindebundes sowie der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft.
In diesem Jahr hat das Umweltministerium in den neuen Nationalpark eingeladen. Die Teilnehmer informierten sich über die Entwicklung der Natur und der Region sowie der Nutzung von Nadelholz in den nächsten Jahren. Insbesondere die Waldentwicklung an den Grenzen zu Gemeinde- oder Privatwäldern war Thema der Wanderung. Nationalparkleiter Harald Egidi erläuterte wie Borkenkäferbeobachtung erfolgt oder die Wildtierbestände so reguliert werden, dass auch in Zukunft Wildschäden begrenzt werden.
„Ein Nationalpark überlässt der Natur die Regie. Auf dem Weg dahin wird die Natur jedoch über 30 Jahre behutsam begleitet“, erklärte Höfken. Im Wald machen die Fichten wieder den heimischen Buchen Platz. Nadelholz wird dabei nach und nach entnommen und verwertet. In den Mooren wird der natürliche Wasserhaushalt wieder hergestellt. Insbesondere die an Naturvorgängen ausgerichtet Vorgehensweise fand bei der Arbeitsgemeinschaft Naturgemäße Waldwirtschaft große Zustimmung.
MULEWF

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