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Zwei Millionen Waldeigentümer sind eine starke Stimme in Deutschland

Waldeigentümer begrüßen Einrichtung des Beirates für Waldpolitik

Der Verband AGDW – Die Waldeigentümer reagierte am 31. Mai auf die Gründung eines wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik durch Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Wir begrüßen die Einrichtung dieses Beirates für Waldpolitik sehr und freuen uns, dass dieser Expertenrat nach Aussage von Frau Aigner auf breiter wissenschaftlicher Grundlage eingerichtet wird anders, als andere Gremien, die die Bundesregierung in dieser Sache in der Vergangenheit meinten beraten zu können“, erklärte Philipp zu Guttenberg, Präsident der AGDW – Die Waldeigentümer. Dieser Beirat sei wichtig, um auf die Komplexität des Waldes, seine nachhaltige Nutzung in Deutschland sowie seine Leistungen für die Gesellschaft hinzuweisen.

Der Wald habe Systemrelevanz, dieses sei aber den meisten Menschen nicht klar, so zu Guttenberg. Ohne den Einsatz der zwei Millionen Waldeigentümer in Deutschland wäre dieses nicht möglich. Laut zu Guttenberg sei es weiterhin unerlässlich, in diesem Gremium wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischer Expertise zu kombinieren, um zukünftige Herausforderungen auch zielgerichtet auf der Fläche umsetzen zu können: „Ohne die Einbindung und das Verständnis für die Betroffenen wird es nicht gehen.“

Nach Aussagen des BMELV soll dieser Beirat das Ministerium künftig „in allen Fragen der nachhaltigen Waldbewirtschaftung beraten und dazu beitragen, die Entscheidungsgrundlagen für die Forstpolitik in Deutschland weiter zu verbessern, um den vielfältigen Ansprüchen der Gesellschaft an die Wälder und ihre Relevanz für den Klimaschutz, als Rohstofflieferant, als Lebensraum für Flora und Fauna und als Rückzugsraum für Erholung suchende Menschen gerecht zu werden.“

AGDW - Die Waldeigentümer

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