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Waldbrandstatistik für das Jahr 2016

Waldbrandstatistik für das Jahr 2016

Im Jahr 2016 gab es in Deutschland 43 % weniger Waldbrände als im Jahr zuvor – die verbrannte Fläche hat sich nahezu halbiert.

In Deutschland gab es 2016 insgesamt 608 Waldbrände (2015: 1.071), bei denen insgesamt 283 ha Wald verbrannten (2015: 526 ha). Damit ging die Anzahl der Waldbrände um 43 % zurück, die verbrannte Fläche hat sich nahezu halbiert. ; Die aktuelle Waldbrandstatistik der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zeigt außerdem, dass neben unbekannten Ursachen vor allem Brandstiftung der Grund war. ; ; Während das Waldbrandjahr 2015 laut Deutschem Wetterdienst durch extreme Hitze in den Sommermonaten geprägt war, verlief das Jahr 2016 mit insgesamt 608 Waldbränden auf 283 ha ruhiger. Der Durchschnittswert seit 1991 liegt bei 696 ha verbrannter Waldfläche und 1.121 Bränden. ; Viele Waldbrände in Brandenburg ; Im Bundesländervergleich liegt Brandenburg 2016 mit 232 Bränden auf rund 92 ha erneut an der Spitze. Brandenburg ist wegen seiner sandigen Bodenbeschaffenheit und leicht brennbaren Kiefernwälder besonders anfällig für Feuer. An zweiter und dritter Stelle stehen Sachsen-Anhalt mit 58 Bränden auf 21,5 ha und Sachsen mit 48 Bränden bei 3,3 ha Waldverlust. Bayern hatte nur 7 Waldbrände, allerdings wurden dabei 37,5 ha Bergwald am Jochberg im Tölzer Land zerstört. ; Häufigste Ursache ist Brandstiftung ; Die häufigste bekannte Brandursache war im Jahr 2016 Brandstiftung. 158 Waldbrände auf 40 ha wurden vorsätzlich herbeigeführt, 140 Waldbrände auf 64 ha entstanden durch Fahrlässigkeit. Bei 214 Waldbränden auf 74 ha war die Ursache hingegen unbekannt. ; Die vollständige BLE-Waldbrandstatistik als PDF ;

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

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