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Waldbrandschutz in Brandenburg neu geregelt

Waldbrandschutz in Brandenburg neu geregelt

Mit einem neuen Erlass haben Innen- und Landwirtschaftsministerium des Landes Brandenburg die Verantwortlichkeiten und Verfahren zum Waldbrandschutz neu geregelt. Ein entsprechender gemeinsamer Erlass passt die Regelungen aus dem Jahr 2007 insbesondere an die veränderten Behördenstrukturen an.

Der Erlass regelt unter anderen die Einrichtung von Löschwasserentnahmestellen, die Besetzung der Waldbandzentralen sowie die Alarmierung im Brandfall. Vorgeschrieben ist auch die Aufstellung von Waldbrandalarmplänen, die in die Katastrophenschutzpläne der Landkreise und kreisfreien Städte eingehen. Die Landkreise und kreisfreien Städte werden verpflichtet, Arbeitsgruppen zum „Schutz der Wälder“ mit Vertretern von Forstbehörden, Feuerwehr, Polizei und anderen zuständigen Behörden einzurichten.

Das waldreiche Brandenburg ist mit seinen großen Kiefernwäldern die Region in Deutschland mit der höchsten Waldbrandgefahr. Die EU-Kommission führt die Waldflächen des Landes in der gleichen europaweit höchsten Waldbrandgefährdungsstufe wie Südfrankreich, Griechenland, Spanien und Portugal.

Der Landesbetrieb Forst Brandenburg überwacht die Waldflächen aller Besitzarten mit einem modernen Kontrollsystem. Die Freiwilligen Feuerwehren der Landkreise haben zur Bekämpfung von Waldbränden sowie anderen Großschadenslagen unter anderem 15 Brandschutzeinheiten aufgestellt. Jede Brandschutzeinheit besteht aus 135 Einsätzkräften, die über eine besondere Ausbildung sowie über leistungsfähige Löschtechnik verfügen. 

MIL Brandenburg

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