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Waldbrandgefahr in Mecklenburg-Vorpommern

Mit den steigenden Temperaturen, steigt auch die Gefahr von Waldbränden. Am 5. Mai ereignete sich in Torgelow-Drögerheide (Landkreis Vorpommern-Greifswald) auf einer Fläche von etwa 1 ha ein Waldbrand, der durch die Waldbrandüberwachungszentrale entdeckt und durch örtliche Einsatzkräfte der Feuerwehr gelöscht wurde. Auch unterstützten Rettungskräfte aus Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich Löscharbeiten zwischen Wittstock und Wredenhagen an der Landesgrenze zu Brandenburg.
Der Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Dr. Till Backhaus weist darauf hin, dass im gesamten Land zum Teil hohe Waldbrandgefahrenstufen ausgelöst wurden. In den besonders gefährdeten Kiefernwäldern im Landkreis Ludwigslust-Parchim, im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sowie in Vorpommern-Greifswald herrscht derzeit die Waldbrandgefahrenstufe 3 (mittlere Waldbrandgefahr).
Warnung vor Waldbrandgefahren
Seit der Einführung des bundeseinheitlichen Systems der Warnung vor Waldbrandgefahren im Jahr 2014 werden in allen Bundesländern die so genannten Waldbrandgefahrenstufen 1 bis 5 verwendet (ehemals Stufen 0 bis 4). Damit gilt in Mecklenburg-Vorpommern die international übliche Skalierung. In der Waldbrandüberwachungszentrale in Mirow werden die Daten von 21 Waldbrandüberwachungskameras zusammengeführt und ausgewertet sowie an die Leitstellen des Landes weitergeleitet. So werden 277.186 ha und somit 51,33 % der Wälder des Landes überwacht.
Im Jahr 2016 gab es in Mecklenburg-Vorpommern bislang vier Waldbrände mit einer Gesamtfläche von 2,5 ha (im Durchschnitt 0,6 ha) mit einer Gesamtschadenssumme von 7.850 €.
LU Mecklenburg-Vorpommern

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