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Waldbrandgefährdung in Russischen Wäldern

Avialesoochrana (eine der Staatlichen Forstagentur untergeordnete Einrichtung für den Aviawaldschutz) gab Anfang Februar eine vorläufige Prognose zur Brandgefährdung der Wälder Russlands für den Zeitraum März bis Juli 2014 heraus. Grundlage dafür waren die aktuellen Daten des Hydrometeorologischen Dienstes für Januar 2014 sowie die langfristigen Vorhersagen zu Temperatur und Niederschlag für den Zeitraum Februar bis Juli. Die Ergebnisse sind monatsweise in grobmaßstäblichen Karten und dazugehörigen Erläuterungen niedergelegt (Quelle: www.aviales.ru/). Ausgewiesen werden auch jene Gebiete, in denen die Gefährdung unter dem durchschnittlichen Niveau liegt.
Auffallend ist die überaus starke Waldbrandgefährdung im Juli 2014 nahezu im gesamten NW des europäischen Russland (Gebiete Pskov, Novgorod, Vologda, sowie großer Teile der Gebiete Leningrad, Archangelsk und teilweise auch Mumansk).
Nach Meinung von Greenpeace ist die Prognose zu optimistisch, da im Januar diesen Jahres im europäischen Mittelrussland und der Region Primorje (Ferner Osten) die Schneedecke in den Wäldern und Moorgebieten dünner als sonst ist. So sind seit Jahresbeginn in Primorje bereits 30 Brände mit 438 ha registriert, was über dem letzten 5-jährigen Mittel liegt (Quelle: www.forest.ru/news/)
W. Pfalz

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