Waldschutz

Waldbrandbekämpfung aus der Luft – Fachempfehlung

Bearbeitet von Mirjam Kronschnabl-Ritz

Passend zur akuten Waldbrandgefahr veröffentlichen die Projektpartner von „Waldbrand-Klima-Resilienz“ eine erste Fachempfehlung rund um das Thema Waldbrandmanagement.

Das von den Bundesministerien für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) geförderte Konsortium setzt internationale Expertise und Erfahrungen für Deutschland um – hierzulande ist Waldbrand ein neues, wachsendes Phänomen im Zuge des Klimawandels.

Es gibt immer mehr Brände

Der Klimawandel und die damit verbundenen Störungen der Waldökosysteme erreichen auch Deutschland schneller und heftiger als erwartet. Die Wald- und Flächenbrände der vergangenen Jahre und die Prognosen für die kommenden Jahre sind ein deutlicher Hinweis. Das European Forest Institute (EFI) und die Forstliche Versuchsanstalt Baden-Württemberg (FVA), Projektpartner im Waldklimafonds-Verbundvorhaben Waldbrand-Klima-Resilienz (WKR) haben daher einen Einsatzleitfaden zur Waldbrandbekämpfung aus der Luft veröffentlicht. Es ist die erste Fachempfehlung des WKR-Projekts aus einer Reihe weiterer, geplanter Einsatzhilfen für Entscheider auf Landes- und Bundesebene.

Allgemeine Bewusstseinsbildung schaffen

„Es gibt in Deutschland noch zu wenig Erfahrung und Wissen im Umgang mit Vegetationsbränden, was insbesondere die praktische Arbeit von Akteuren aus Forst und Feuerwehr in der Fläche erschwert“, so Alexander Held, Waldbrandexperte des EFI. Ziel des WKR-Projektes ist es daher, aufbauend auf international vorhandener Expertise und Erfahrungen, Möglichkeiten der Vorbeugung, Prävention und Bekämpfung von Waldbränden weiterzugeben. Die soll vor allem durch praxisnahe Schulungen und Trainingsmodule geschehen. Wichtig ist es, die allgemeine Bewusstseinsbildung rund um das Thema Waldbrand zu schulen. Dazu gehören auch die erforderlichen politischen Rahmenbedingungen aufzuzeigen.

Themendossier zum Thema 

Fachempfehlung für Entscheidungsträger

Quelle: FNR